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Ostprignitz-Ruppin Nadelbachschüler lernen im Wald
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nadelbachschüler lernen im Wald
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02:17 27.09.2015
Die Gruppe „Pilze“ präsentiert hier ihre passend zum Thema bemalten Baumscheiben. Quelle: Björn Wagener
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Heiligengrabe

 Den Wald ein bisschen bunter machten Mädchen und Jungen der Klassen 4 bis 6 der Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe am Donnerstag am Naturlernpfad in der Nähe des Nadelbaches. Denn dort veranstaltete die Schule den Projekttag zum Tag des Waldes.

Vier Stationen hatten die Kinder dort gruppenweise im Wechsel zu absolvieren. Die Gruppen trugen die waldtypischen Namen „Pilze“, „Rehbock“, „Buntspecht“ und „Eiche“.

Besonders farbenfroh ging es gleich am Eingang zum Naturlernpfad zu. Dort bemalten die Kinder Baumscheiben mit Motiven, die sich jeweils auf den Namen ihrer Gruppe bezogen. Heraus kamen viele bunte Hingucker, die am Ende an einem hölzernen Gestell befestigt und so ansprechend präsentiert wurden.

Stolze Malerinnen mit ihren Baumscheiben. Quelle: Björn Wagener

An den anderen Stationen ging es aber ebenfalls kreativ und lehrreich zur Sache. Da sollte unter anderem die Fließgeschwindigkeit des Nadelbaches gemessen, der Waldboden untersucht, auf Spurensuche gegangen und Objekte gesucht und erklärt werden. Etwas knifflig wurde es, als es darum ging, einen Waldstuhl zu bauen. Das heißt, die Kinder sollten in 40 Minuten aus Dingen, die sie im Wald finden, einen Stuhl bauen, der am Ende natürlich auch als solcher benutzt werden konnte. Als Hilfsmittel gab es lediglich zehn Meter Band und eine Schere.

Hier entsteht ein Waldstuhl. Quelle: Björn Wagener

Diese Projekttage veranstaltet die Schule zweimal im Jahr – jeweils für die Klassen 1 bis 3 und 4 bis 6. In diesem Jahr sei das Konzept aber etwas verändert worden, sagt Forstamtmann Reinhard Helm von der Oberförsterei Neustadt, die den Tag gemeinsam mit der Schule und mit Unterstützung der Gesellschaft Rabs ermöglichte. Es habe diesmal weniger Stationen gegeben, die näher beieinander lagen und anspruchsvollere Aufgaben für die Kinder bereit hielten. Die Oberförsterei hatte zudem für einen Imbiss gesorgt.

Von Björn Wagener

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