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Nächste Schleusung erst wieder im April

Flotte der Bungalowboote hat Lindow verlassen Nächste Schleusung erst wieder im April

Wer bis Sontnag nicht sein Boot aus den Lindower Gewässern geholt hat, muss dort lange ausharren: bis zum 10. April. Am Sonntag wird in Alt Ruppin zum letzten Mal in diesem Jahr geschleust. Wegen Bauarbeiten an den Schleusentoren und an der Elektrik geht die Schleuse Alt Ruppin früher als sonst in die Winterpause und öffnet erst kurz vor Ostern wieder - am 10. April.

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Die Schleuse Alt Ruppin macht vorerst dicht.

Quelle: Peter Geisler

Alt Ruppin / Lindow. Die quietschbunte Armada der Bungalowboote hat sich nach ihrer ersten Saison in Lindow bereits vor einer Woche auf den Weg ins Winterquartier gemacht. 16 Überführungskapitäne tuckerten mit den 16 Bunbos von Lindow bis nach Brandenburg an der Havel. Dort, in Plaue, überwintern die Bungalowboote und bekommen einen neuen Farbanstrich.
Die bunten Boote - stationiert im extra dafür erweiterten Lindower Yachthafen - waren in diesem Jahr zum ersten Mal zwischen Gudelack- und Ruppiner See zu sehen. Bei den Touristen kamen die schwimmenden Ferienhäuser - trotz Mietpreisen von 520 bis 1145 Euro pro Woche (zuzüglich Energieverbrauch, Endreinigung und Kaution) offenbar gut an. Die Kleineren mit zwei Betten waren von April bis Oktober komplett ausgebucht. Die Größeren mit zwei Schlafzimmern waren nur noch Anfang Juni und ab Oktober spontan zu haben. Das Reservierungsbüro von Bunbo verzeichnet auch für die nächste Saison schon viele Reservierungen. Von April bis Juni ist bereits ein Drittel der Boote weg, im Juli und im August sogar die Hälfte. Erfahrungsgemäß komme spätestens nach den Weihnachtstagen der große Ansturm. Dann haben die Familien Zeit, den Urlaub zu planen.
Trotzdem sollen die Zahl der schwimmenden Ferienwohnungen in Lindow nicht und die Mietpreise nur geringfügig steigen. Stattdessen werde Bunbo 2014 eine weitere Verleihstation eröffnen - in Fürstenberg (Oberhavel).
In Lindow kamen die bunten Bungalowboote nicht bei allen gut an. Einige Lindower beschwerten sich, dass die farbigen Kästen den freien Blick auf den Gudelacksee störten - obwohl sie die meiste Zeit gar nicht im Hafen lagen.
Hin und wieder soll sich ein Hobbykapitän auch nicht an die ausdrücklichen Anlege- und Fahrverbote auf den beigefügten Wasserkarten gehalten haben - tabu ist zum Beispiel der enge Kanal vom Gudelack- zum Vielitzsee. Auch eine Brücke soll schon mal gerammt worden sein. Größere Schäden blieben aber aus.
Ungelegen kommt dem Verleiher indes die späte Wiedereröffnung der Schleuse Alt Ruppin im April. Weil die Boote erst wieder aus Plaue nach Lindow überführt werden müssen, können sechs Kunden, die eigentlich am Freitag in See stechen wollten, ihre Fahrt dann erst am Samstag antreten.

Von Christian Kranz

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