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Nächster Anlauf zum Dorfgemeinschaftshaus

Schönermark Nächster Anlauf zum Dorfgemeinschaftshaus

Bei der Gemeindevertretersitzung in Stüdenitz steht am kommenden Dienstag eine neue Planungsvariante für das künftige Schönermarker Dorfgemeinschaftshaus zur Diskussion. Dach, Wärmedämmung und Heizung des ehemaligen Dorfladens sollen nun doch erneuert werden.

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An der Gestalt des Hauses wird sich wenig ändern.

Quelle: Alexander Beckmann

Schönermark. Bereits nach vierwöchiger Pause tagt am kommenden Dienstag, dem 7. März, wieder die Gemeindevertretung Stüdenitz-Schönermark. Wie eine lange Reihe vorangegangener Sitzungen wird auch diese von einem Thema beherrscht: dem Bau eines Dorfgemeinschaftshauses in Schönermark.

Das Vorhaben, den ehemaligen Laden im Dorf zum Treffpunkt und Veranstaltungsort umzubauen, war bislang heiß umstritten – zwar nicht vom Grundsatz her, aber was die Details und die Finanzierbarkeit angeht. Ursprünglich hatte die Gemeinde auf eine Unterstützung aus dem Leader-Programm gehofft. An Baukosten waren gut 300 000 Euro veranschlagt. Eine 75-prozentige Förderung schien in Aussicht. Doch das Vorhaben fand bei der Lokalen Aktionsgruppe des Leader-Programms wenig Zustimmung. Eine Förderung fiel damit aus.

200 000 Euro waren das Limit

Dann eben aus eigener Kraft, so lautete das Motto daraufhin in Stüdenitz-Schönermark. Um die Kosten allein aus dem Gemeindehaushalt bewältigen zu können, setzte man den Rotstift an. 200 000 Euro waren das Limit. Doch darüber, wie sich das erreichen ließe, gingen die Meinungen weit auseinander. Den Vorschlag, beispielsweise vorerst auf ein neues Dach (derzeit ist Asbest verbaut) und eine komplette Wärmedämmung sowie auf eine moderne Heizung zu verzichten, sahen viele Gemeindevertreter äußerst kritisch. Sie befürchteten Folgekosten, die für die Kommune nicht mehr zu bewältigen sind.

Inzwischen liegt eine neue Bauvariante vor, in der Dacheindeckung, Wärmedämmung und Gasheizung enthalten sind. Mit rund 208 000 Euro liegt sie knapp über dem einst gesetzten Limit, aber zumindest wäre das Gebäude halbwegs komplett. Auf Nachfrage bestätigte der Bauamtsleiter der Neustädter Amtsverwaltung Wolfgang Burau, dass der Kostenvoranschlag solide ist: „Alles was an Baumaßnahmen in dieser Variante passieren soll, ist in der Kostenschätzung auch erfasst.“

Auf den Abriss eines Gebäudeteils verzichtet

Auf den zwischenzeitlich diskutierten Abriss eines Teils des Gebäudes würde dabei verzichtet. Das erspart eine neue Baugenehmigung. Vorgesehen sind ein neues Dach samt Dämmung, neue Türen und Fenster, ein neuer Fußboden im Gemeinschaftsraum (ca. 90 Quadratmeter), eine Gasheizung, Sanitäranlagen, Elektroinstallation. Bei den Abbrucharbeiten, bei Dachdämmung Fußboden und beim Malern setzt man auf Eigenleistungen. Falls die Gemeindevertreter dieser Variante zustimmen, könnte nächsten Dienstag auch endlich der Gemeindehaushalt 2017 verabschiedet werden – er hängt von dem Vorhaben ab.

Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr in der Stüdenitzer „Gastwirtschaft Jahnke“.

Von Alexander Beckmann

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