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Ostprignitz-Ruppin Nächster Kreisverkehr ohne Kunst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nächster Kreisverkehr ohne Kunst
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00:17 11.11.2016
So ähnlich wie hier bei Kampehl könnte auch die Mittelinsel im neuen Kreisverkehr an der B 103 bei Kyritz aussehen. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Kyritz bekommt seinen zweiten Kreisverkehr – den an der Kreuzung von B 5 Und B 103 – im nächsten Jahr. Das scheint nun festzustehen. Am Montag befasste sich der Wirtschaftsausschuss der Stadtverordneten mit dem Thema. Demnach hat der Landesbetrieb Straßenwesen angekündigt, im Frühjahr 2017 mit dem Bau des Kreisverkehrs und des Radweges entlang der Kyritzer Umgehungsstraße zu beginnen. Im Winter 2017 oder Frühjahr 2018 soll alles fertig sein. Demnächst werde der Landesbetrieb bei einem Treffen die von den Verkehrseinschränkungen betroffenen Gewerbebetriebe über das Vorhaben informieren.

Der zu erwartende Umleitungsverkehr machte einigen Ausschussmitgliedern am Montag durchaus Sorgen. Noch liegen dazu aber keine Einzelheiten vor. Im Grunde ging es in der Runde sowieso um ein anderes Detail: Soll auch der neue Kreisverkehr künstlerisch gestaltet werden?

Beim kürzlich fertiggestellten Kreisel auf der Europakreuzung hatten die Stadtverordneten im Sommer nach einigem Hin und Her für die Installation eines Wahrzeichens plädiert. Die Umsetzung steht noch aus. Auch für den nächsten Kreisel gab es entsprechende Vorschläge.

Doch der Wirtschaftsausschuss riet am Montag davon ab. Ein wesentlicher Grund waren die Kosten. Die Stadtverwaltung rechnet für Kunstobjekt, Fundament, Pflaster und Beleuchtung mit etwa 73 000 Euro.

„Wir gestalten ja jetzt die Europakreuzung“, befand Rolf Eggeling als sachkundiger Einwohner. „Ich meine, dass das ausreicht. Das Geld kann sinnvoller eingesetzt werden.“ Dem schloss sich der Rest des Ausschusses einstimmig an. Bürgermeisterin Nora Görke meinte: „Ich denke, es tut auch eine anständige Bepflanzung.“ Als Beispiel dafür, wie der neue Kreisverkehr damit aussehen könnte, wurde das Verkehrsbauwerk an der B 5 zwischen Wusterhausen und Kampehl genannt. Die Stadtverordneten befassen sich am 7. Dezember abschließend mit dem Thema.

Von Alexander Beckmann

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