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Ostprignitz-Ruppin Narren leiten Karneval um 20.20 Uhr ein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Narren leiten Karneval um 20.20 Uhr ein
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00:17 16.11.2016
Im Festsaal „Zur Eiche“ feierte der WCC, gehüllt in die Wittstocker Farben, am Freitagabend den Auftakt seiner 29. Session. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Eigentlich wird die sogenannte fünfte Jahreszeit am 11.11 und 11.11 Uhr eingeleitet. Doch statt am Vormittag das Rathaus zu stürmen, um dort den „Amtsschimmel aus den Amtsstuben“ zu vertreiben, hatten die Narren des Wittstocker Karnevalclubs WCC ihre Machtübernahme in der Dossestadt am Freitag verschieben müssen. „Bei uns ticken die Uhren in diesem Jahr etwas anders “, bemerkte WCC-Präsident Egbert Schröder zur Karnevalsauftakt am Freitagabend um 20.20 Uhr im Festsaal „Zur Eiche“ in Wittstock. Der Abendtermin wurde gewählt, weil am Vormittag zu viele Narren, auch im Publikum, verhindert gewesen wären.

Doch die Zeitverschiebung hatte nicht unbedingt mehr Publikum zufolge, wie sich an dem Abend herausstellte. Das bemerkte auch Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann, als er Schröder die Amtsgeschäfte symbolisch in Form des Rathausschlüssels übergab. „Dann kann es nur heißen: Jetzt erst recht“, motivierte er die Karnevalisten. Und die zeigten im Anschluss, was sie drauf hatten. Ob Fünkchen, Funken, Blaue Garde oder die Singegruppe „Dossehummeln“ – alle gaben beim Sessionauftakt eine erste Kostprobe von dem, was sie in den vergangenen Monaten vorbereitet hatten.

Erstmals auch Andrea Lea Siebert. Die 17-Jährige tanzt seit diesem Jahr bei den Funken und hat gerade wegen der anspruchsvollen wöchentlichen Proben großen Spaß im Verein, wie sie sagte. In den WCC gelockt hatte sie ihre Freundin Laura-Marie Seiler. Als sie vor drei Jahren aus Meyenburg nach Wittstock gekommen sei, habe sie sofort den Anschluss zum dortigen WCC gesucht. „Hier ist das Tanzen weitaus anspruchsvoller als in Meyenburg“, begründete die 17-Jährige ihren Wechsel.

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Gute Laune und ausgelassene Stimmung herrschte am Freitag unter den Wittstocker Jecken und ihren Gästen.

Zehn Jahre tanzt Francis-Marie Schweder hingegen schon bei den Funken, seit zwei Jahren sogar als Funkenmariechen. Für so viel Treue wurde die 16-Jährige am Freitag vom Verein besonders geehrt, nachdem sie dem Publikum ihren akrobatisch wirkenden Gardetanz dargeboten hatte.

Während der WCC bei Funken und Fünkchen keine Nachwuchsprobleme zu beklagen hat, drückt der Schuh an einer anderen Stelle, wie Vereinsvorsitzender Lutz Thomas erklärte. „Die mittlere Generation ab 30 fehlt uns“, monierte er. Besonders fürs Männerballett würden noch Teilnehmer gesucht. „Wer Freude am Spaßhaben mitbringt, ist herzlich willkommen“, warb er für den WCC. Nun bereiten sich die Naren auf die große Karnevalsgala am 25. sowie den Kinderkarneval am 26. Februar vor. Dann kommt hoffentlich auch das Prinzen- und Kinderprinzenpaar, wie Egbert Schröder sagte. Am Freitag mussten nämlich Martin I. und Madlen II. sowie ihre Kinder Emily II. und Paul I. der Veranstaltung krankheitsbedingt fernbleiben.

Von Christian Bark

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