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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr hilft beim Storchennestbau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr hilft beim Storchennestbau
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00:30 15.03.2018
Schöne Aussicht: Lothar Schnick hat auf dem Schornstein alles vorbereitet. Der Storch kann kommen. Quelle: privat
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Wusterhausen

Der Schornstein des früheren Heizhauses vom leerstehenden Friedrich-Loeffler-Institut Wusterhausen ist nun sicher vor Waschbären und anderen Nesträubern. Ein Trio hat die vier Züge der Esse verschlossen und anschließend eine Nisthilfe für Adebar und seine Frau gebaut.

Im Einsatz waren der ehrenamtliche Naturschutzhelfer Lothar Schnick, der Wusterhausener Michael Welke und Torsten Peters von der Feuerwehr Neustadt. Der Maschinist bediente die Drehleiter der Wehr bei dem Einsatz.

Waschbären kletterten durch den Schornstein und plünderten das Nest

Welke hatte mit seiner Drohne zuvor Bilder von oben gemacht, „damit wir sehen können, wie es dort aussieht“, so Schnick. Am Boden lag, was später auf dem Schornsteinkopf zusammengebaut werden sollte: Paletten, Holz, Dachpappe. Mit der Drehleiter beförderte das Trio alles nach oben.

Beim Bau der Nistunterlage für den Storch am Friedrich-Loeffler-Institut Wusterhausen. Quelle: Sandra Bels

Waschbären hatten zwei Jahre lang hintereinander immer wieder das Gelege des Storchenpaares geplündert. Sie kamen von unten durch den Schornstein. Im vergangenen Jahr hatte der Wind dann das Nest vom Schornstein gefegt.

Lothar Schnick bemühte sich um eine Lösung. Traf die Absprachen mit der Amtsverwaltung Neustadt und der Feuerwehr. Ohne Drehleiter wäre der Einsatz nicht möglich gewesen.

m Einsatz waren der ehrenamtliche Naturschutzhelfer Lothar Schnick, der Wusterhausener Michael Welke und Torsten Peters von der Feuerwehr Neustadt. Quelle: Sandra Bels

Einen Vormittag dauerten die Arbeiten auf dem früheren Institutsgelände. Nun ist alles wieder schick. Schnick und Welke bauten die Abdeckungen aus alten Paletten. Holz dichtet das Ganze nach oben ab. Eine Schicht Dachpappe und darauf Mutterboden macht die Nisthilfe schließlich perfekt.

„Der Storch trägt dann Äste ein und fängt an zu bauen“, so Schnicks Hoffnung. Er ist froh darüber, dass die Nisthilfe noch rechtzeitig vor dem Eintreffen des Storches fertig wurde. „Es war höchste Eisenbahn“, sagt er und erwartet Adebar in den nächsten zwei bis drei Wochen. Der Mann kommt zuerst und fängt schon mal an zu bauen, bevor seine Partnerin eintrifft. „Der Neustädter und der Segeletzter Storch sind schon da“, sagt Schnick. Deshalb denkt er, dass er auch in Wusterhausen nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Von Sandra Bels

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