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Ostprignitz-Ruppin Naturschützer setzen Gesprächsreihe fort
Lokales Ostprignitz-Ruppin Naturschützer setzen Gesprächsreihe fort
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00:32 15.03.2018
Im Bärenbusch bei Wusterhausen leben Buntspechte (Bild) und die selten gewordenen Schwarzspechte. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Neuruppin

Die Stiftung Naturturschutzfonds Brandenburg lädt für den morgigen Mittwoch in Neuruppin zur nächsten Gesprächrunde über die Natura- 2000-Gebiete in Ostprignitz-Ruppin ein. Gemeinsam mit Flächeneigentümern, Nutzern und Interessierten will die Stiftung über Schutz- und Bewirtschaftungspläne für das nördlich von Kyritz gelegene Postluch Ganz und den westlich von Wusterhausen gelegenen Bärenbusch beraten. Ziel der Gespräche ist es, den Lebensraum von selten gewordenen Pflanzen und Tieren dauerhaft zu schützen.

Natura-2000-Flächen verknüpfen sich zum größten Schutzgebietsnetz der Welt. „Aufgabe dieser Schutzgebiete ist es, dass die Biodiversität nicht noch weiter zurückgeht“, sagt Frank Berhorn vom Naturschutzfonds. Bis Ende 2020 sollen auch für die sechs Natura-2000-Gebiete in Ostprignitz-Ruppin Management-Pläne erstellt sein. In ihnen soll unter anderem beschrieben sein, wie sich Landwirte oder Waldeigentümer am Naturschutz beteiligen können.

Gut besuchte Auftaktveranstaltung

31 Gäste waren in der vergangenen Woche nach Karwe zu einem Auftaktgespräch zum Schutz des Südufers Ruppiner See gekommen. Bei Untersuchungen des Areals hatten Naturschützer den Kriechenden Sellerie entdeckt, einen in Brandenburg „extrem seltenen“ Doldenblütler. „Wir sind in diesem Areal darauf angewiesen, dass dort weiterhin Bewirtschaftung stattfindet“, sagt Berhorn. Nur durch Beweidung und möglicherweise eine zusätzliche Mahd lasse sich verhindern, dass Wald den Kriechenden Sellerie verdrängt.

Beim Bärenbusch dagegen würden sich die Naturschützer wünschen, dass der Waldumbau vorangetrieben wird. „Hin zu noch mehr heimischen Stieleichen“, sagt Berhorn. Zwar wachsen dort bereits Roteichen. „Doch das ist keine heimische Art“, so der Koordinator für die Managementplanung. Gemeinsam mit den Eigentümern soll beraten werden, wie der Wald umgebaut werden könnte – ohne wirtschaftlichen Schaden für den Besitzer.

Weitere Gespräche in Rägelin und Walsleben

Weitere Auftaktgespräche zum Oberen Temnitztal soll es in Rägelin und Walsleben geben. Allerdings sind die Naturschützer dort noch am Anfang ihrer Arbeit – die Untersuchungen von Arten und Lebensräumen beginnen erst im Frühjahr.

Das Gespräch zum Bärenbusch beginnt am Mittwoch, 14. März, um 9 Uhr, das Gespräch zum Postluch Ganz um 11 Uhr – jeweils in der Neuruppiner Kreisverwaltung, Heinrich-Rau-Straße 27 bis 30, Zimmer 27.

Von Frauke Herweg

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