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Ostprignitz-Ruppin Netzeband: Stilles Örtchen nicht in Sicht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Netzeband: Stilles Örtchen nicht in Sicht
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00:39 23.07.2015
So soll der Toilettencontainer für den Gutspark aussehen. Quelle: Peter Geisler
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Netzeband

Für die Gäste des diesjährigen Netzebander Theatersommers kommt das an der Temnitzkirche geplante Toilettenhäuschen vermutlich zu spät. Eigentlich hatte Bürgermeister Johannes Oblaski gehofft, der mit Holzpaneel verkleidete Container könne rechtzeitig aufgestellt werden. Doch für den Kauf und den Aufbau des Häuschens ist Fördergeld nötig – noch aber ist über den Förderantrag nicht entschieden.

Gut 80 000 Euro würde das Häuschen kosten. Die Gemeinde selbst will einen Eigenanteil von 20 000 Euro aufbringen – das war bei den Haushaltsberatungen im Februar beschlossen worden. Bürgermeister Oblaski ist optimistisch, dass das Fördergeld tatsächlich fließt. „Die Empfehlungen sind ja alle da“, sagt er.

Zurzeit müssen Gäste mit Bedürfnis unters Dach der Kirche

Um die Temnitzkirche besser vermarkten zu können, sind nach Einschätzung des Amtes Temnitz Toiletten nötig. Derzeit müssen Gäste eine steile und enge Treppe ins Dachgeschoss der Kirche erklimmen, um dort die Toilette zu benutzen. Gerade älteren Leuten sei das eigentlich nicht zuzumuten, findet Oblaski. Zudem soll das Dachgeschoss der Kirche dauerhaft vermietet werden. „Für Bildende Künstler oder Maler wäre das ein tolles Atelier“, sagt Oblaski. Eine Toilette könnte die Kirche dann gar nicht anbieten.

Derzeit wird die Kirche für Hochzeiten, den jährlichen Feuerwehrball oder die Silvesterfeier vermietet. „Das ist leider noch viel zu wenig“, sagt Oblaski. Bevor das Amt Temnitz die Kirche jedoch öfter für Veranstaltungen vermieten könne, müssen zunächst der Toiletten-Container errichtet werden. Über den Aufstellort ist man sich schon einig: rechts vom Eingang der Kirche, verdeckt von einer Hainbuchenhecke.

Von Frauke Herweg

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