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Netzgemeinde diskutiert Praxisschließung

Wittstock Netzgemeinde diskutiert Praxisschließung

Die Hausärztin Claudia Korbmacher muss ihre Praxis in Wittstock schließen. Denn die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg sieht die Stadt ausreichend mit Hausärzten versorgt. Der Bericht löste auch in der Netzgemeinde heftige Diskussionen aus.

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Die Praxis von Claudia Korbmacher in Wittstock ist seit dem 22. Juli geschlossen.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Der Bericht am vergangenen Mittwoch über die Schließung der Hausarztpraxis von Claudia Korbmacher in Wittstock wird auch im Netz angeregt diskutiert.
Dem Verlängerungsantrag für die Praxis gab die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg nicht statt. Die Praxis schloss bereits am 21. Juli ihre Türen.

Die KV begründete den Schritt gegenüber der MAZ: „Wittstock ist ausreichend mit Hausärzten versorgt.“ Dabei ruft vor allem die Begründung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg Unverständnis hervor. Ein Blick auf die Facebookseite von MAZ Prignitz Ruppin zeigt, dass die Online-Nutzer mit dem Vorgehen der KV unzufrieden sind. Die MAZ veröffentlicht eine Auswahl der Beiträge.

Eine Frau sagt: „Ich bin zwar nicht bei ihr, aber habe bis jetzt nur Gutes gehört. Und in Wittstock sind zu viele Ärzte? Dann frage ich mich, warum man trotz Termin immer ewig warten muss, bis man ran kommt…“

Sie habe schon mal ohne Termin drei Stunden mit Fieber gesessen. Da fühle man sich so schon schlecht und müsse ewig warten. „Ich bin der Meinung, da gehören noch drei Hausärzte hin, dass sich das mal bisschen verteilt.“

Patientien: „War die beste Ärztin, die ich je hatte.“

Eine andere Frau meint: „Kann es immer noch nicht fassen… War die beste Ärztin, die ich je hatte… wir waren stets zufrieden… da fehlen einem die Worte… Denn zu viele Ärzte hat Wittstock definitiv nicht, wo ja auch schon einige dabei sind, die das Rentenalter überschritten haben und nun in den Ruhestand gehen sollten.“

Andere Patienten von Claudia Korbmacher sagen: „Super Ärztin, endlich war jemand da, sie hat uns super betreut und in vielen Sachen mehr Verständnis als alle anderen hier in Wittstock. Schon allein psychosomatisch hat sie was auf Kirsche… traurig… unfassbar…“ Außerdem berichtet eine Frau: „Sie ist eine so tolle Ärztin, sie hatte immer Zeit für einen.“

Einladung von Patienten nach Neuruppin und Spandau

Einige Online-Nutzer haben bereits Vorschläge für Claudia Korbmacher angeboten. Patienten aus anderen Regionen schreiben: „Komm nach Neuruppin, da gibt es zu wenige Hausärzte.“

Eine andere Frau:„Tja… Komm nach Spandau… Hier sind zu viele Patienten – und doch zu wenig gute Ärzte… einige der Ärzte kannst du in die Tonne schmeißen – und trotzdem praktizieren sie weiter. Deren Fehler müssen dann die guten richten… tja…“

Das Thema Praxisschließung in der Poststraße in Wittstock dürfte noch weiterhin für Diskussionen sorgen.

Patienten müssen Hausarzt wechseln

Die Hausärztin Claudia Korbmacher praktizierte fast fünf Jahre in Wittstock.

Die Hausärzte Katarzyna Bankowska und Norbert Strauß aus Wittstock sicherten gegenüber der KV zu, alle Patienten von Claudia Korbmacher zu übernehmen.

Katarzyna Bankowska war am Montag für die MAZ nicht erreichbar: Wegen des Patientenansturmes konnte sie keine Stellungnahme abgeben. cmr

Von Christamaria Ruch

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