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Ostprignitz-Ruppin Neuauflage in der Kleeblattregion
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuauflage in der Kleeblattregion
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00:31 19.11.2015
Auch die Lokalpolitik sah sich Ende September bei der Wirtschaftsnacht in den Unternehmen der Kleeblattregion um. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

„Wir sind begeistert und wollen die Aktion unbedingt wiederholen.“ Das ist das Fazit der Teilnehmer der „Langen Nacht der Wirtschaft in der Kleeblattregion“. Sie fand Ende September erstmals statt. Zwölf Unternehmen aus Kyritz und Neustadt waren dabei, stellten ihre Produkte, aber auch ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze vor.

Bei der Auswertung der Veranstaltung mit den Inhabern und Geschäftsführern der Firmen und den Organisatoren, der Stadtverwaltung Kyritz sowie der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG), hatten sie durchweg Positives zu berichten. So wurde gesagt, dass jedes Unternehmen zwischen 250 und 350 Besucher begrüßte, teilweise sogar noch mehr. Erfreut waren die Akteure darüber, dass die Besucher sich nicht nur im Detail zeigen ließen, was hergestellt wird und wie, sondern auch, dass sie sich nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen erkundigten. Beeindruckt seien die Gäste von der Vielfalt und der Qualität der Unternehmen gewesen, die häufig auch für den Weltmarkt produzieren. Das Ziel, die attraktiven Berufsmöglichkeiten in der Region zu zeigen, sei erreicht worden. Darüber waren sich die Vertreter der Unternehmen einig.

Stephan von Schwander, Geschäftsführer der Hüffermann Transportsysteme-Gesellschaft, sagt zum Beispiel: „Die Lange Nacht der Wirtschaft sollte es jedes Jahr geben.“ Er plädiert für weitere Werbeinitiativen angesichts der aktuellen Nachwuchssituation. „Man muss doch die Kleeblattregion ein bisschen nach vorne bringen. Sie hat doch richtig was zu bieten“, so von Schwander.

Auch die Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe (AKG) zog ein positives Fazit. Ihr Vorsitzender Andreas Heine sagt, dass die Gewerbegemeinschaft nicht nur die Lange Nacht angeregt hatte, sondern auch die Unternehmerstammtische in der Kleeblattregion, unter anderem, um die Firmen besser zu vernetzen. Von Besuchern hatte Heine erfahren, dass die Vorstellungen der Unternehmen so interessant waren, dass die Zeit nicht ausreichte, alle Betriebe zu besuchen.

Beeindruckt vom Ideenreichtum der Betriebe

Die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke war beeindruckt von der Eigeninitiative und dem Ideenreichtum der Teilnehmer, die individuelle Programme gestaltet hatten. Sie reichten von Führungen und Einblicken in die Produktion über die gastronomische Versorgung, Livemusik und Gewinnspielen bis hin zum Probe-Arbeiten. Es war „ein rundum gelungener Tag“, so die Beteiligten. Deshalb waren sie sich auch schnell einig darüber, dass die „Lange Nacht der Wirtschaft in der Kleeblattregion“ nicht einmalig gewesen sein soll. Sie wird alle zwei Jahre im September stattfinden. Vielleicht kommt bis dahin das eine oder andere Unternehmen dazu, so die Hoffnung der Organisatoren.

Auf den nächsten Kontakt zu den Unternehmen vor der Haustür muss man aber nicht bis September 2017 warten. Gelegenheit zum Kennenlernen bietet die Prima-Messe am 28. und 29. Mai 2016. Außerdem sollen sich im September wieder die Werkstore öffnen. Denn dieser Monat wird künftig immer im Zeichen der Wirtschaft stehen. Für 2016 stellen die Unternehmer das Thema „Ausbildung“ in den Mittelpunkt, denn die meisten Betriebe eint die gleiche Herausforderung: Auszubildende direkt in der Kleeblattregion zu finden. Die Azubis kommen von überall her – von Neuruppin, über Rathenow bis Lenzen – nur nicht aus der unmittelbaren Umgebung, so die Erfahrung. Deshalb soll es weitere Aktionen geben. „Und so können sich die Menschen in und um Kyritz, Wusterhausen, Neustadt und Gumtow demnächst auf weitere spannende Begegnungen mit der Wirtschaft freuen“, heißt es aus dem Kyritzer Rathaus.

Von Sandra Bels

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