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Neue Bäume für Dreetzer Obstbaumwiesen

Arboretum Lüttgen Dreetz Neue Bäume für Dreetzer Obstbaumwiesen

Das Arboretum in Lüttgen Dreetz unweit von Neustadt/Dosse ist nun um eine weitere Obstbaumwiese reicher. Waldarbeiter pflanzten dieser Tage 20 Obstbäume. Dabei handelt es sich durchweg um alte und seltene Sorten. Der Förderverein Dreetz sucht nun Baumpaten, die mit ihrer Beteiligung das ganze Vorhaben unterstützen.

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Derzeit blüht es überall auf den Obstbaumwiesen im Arboretum von Lüttgen Dreetz.

Quelle: André Reichel

Dreetz. Weit mehr als 100 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten sowie Strauchgewächse befinden sich derzeit auf dem Gelände des im Jahr 2000 als Außenprojekt der „Expo 2000“ angelegten Arboretums in Lüttgen Dreetz. Dazu gehören auch Obstbaumwiesen am Rande des rund acht Hektar großen Komplexes.

Dieser Tage wurden die bereits seit sieben Jahren bestehenden Obstbaumanpflanzungen um eine dritte Anlage mit 20 Bäumen erweitert. Für die neuen Apfel-, Birnen-, Süßkirsch-, Sauerkirsch-, Pfirsich- und Aprikosenbäumchen sucht der Förderverein Dreetz nun Baumpaten.

Mit der Pflanzung der 20 neuen Bäume hatten die vier Waldarbeiter Mario Baumgart, Frank Wulf, Hartmut Bräseke und Frank Maaß von der Landeswaldoberförsterei Grünaue einen ganzen Tag lang alle Hände voll zu tun. „Der Zeitpunkt für die Anpflanzung ist ideal, doch noch viel länger hätten wir damit nicht mehr warten können“, so Roland Protz von der Revierförsterei Schäferberg. Während die fleißigen Waldarbeiter die bis zu 60 Zentimeter tiefen Pflanzlöcher für die Bäume aushoben, bekamen diese von Gärtnermeister Lehmann aus Wusterhausen einen Pflanzschnitt verpasst, damit sie besser anwachsen.

Die Waldarbeiter bei der Obstbaumpflanzung im Arboretum

Die Waldarbeiter bei der Obstbaumpflanzung im Arboretum.

Quelle: André Reichel

Förster Protz freut sich sehr über diese Neuanpflanzung: „Es ist eine echte Bereicherung für das ganze Arboretum.“ Rund 60 Arten sind nun auf den Obstbaumwiesen zu finden. „Es sind alles alte und oft auch seltene Sorten, denn wir wollen dazu beitragen, diese zu erhalten und den Besuchern die Vielfalt alter Obstsorten präsentieren“, sagte Roland Protz.

Eine Wiese in Sichtweite zu den bestehenden Obstbaumwiesen hat Roland Protz bereits als Erweiterungsfläche ins Auge gefasst. „Damit wird es bestimmt erst in ein oder zwei Jahren etwas werden“, sagte der Förster. Schon vorher aber soll direkt neben den Obstbaumwiesen eine Beerenhecke entstehen. „Davon können die Besucher gerne naschen und das das ganze Obstjahr hindurch“, sagte Roland Protz.

Gleiches gilt übrigens auch für die Früchte, die im Sommer und Herbst an den vielen Bäumen der ersten Obstwiese heranreifen. Die Besucher sollen sich schließlich nicht nur im Arboretum umsehen und die Natur mit dem Auge genießen, sondern auch das Obst probieren.

Von André Reichel

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