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Neue Chance für die Feuerwehr

Storbeck Neue Chance für die Feuerwehr

Die Feuerwehr von Storbeck erhält noch eine neue Chance. Bei einem Krisengespräch haben die Brandschützer sowohl Amtsdirektorin Susanne Dorn als auch Amtswehrführer Sebastian Giesert mit einem neuen Konzept sowie mit vier potenziellen neuen Mitgliedern überrascht.

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Bei der Storbecker Feuerwehr soll neues Leben einkehren.

Quelle: Peter Geisler

Storbeck. Die kleine Feuerwehreinheit in Storbeck wird doch nicht Ende des Monats geschlossen. Vielmehr erhält sie noch eine Chance. Denn bei dem Krisengespräch am Freitagabend haben die Storbecker Brandschützer sowohl Amtsdirektorin Susanne Dorn als auch Amtswehrführer Sebastian Giesert mit einem neuen Konzept sowie mit vier potenziellen neuen Mitgliedern überrascht.

„Das ist eine sehr positive Entwicklung“, sagte am Montag Amtsdirektorin Dorn. Sie hatte zwar gehofft, dass sich die Schließung noch verhindern lässt, aber nicht mehr damit gerechnet, dass dies auch gelingt. Denn derzeit gibt es lediglich vier einsatzbereite und auch entsprechend ausgebildete Feuerwehrleute in Storbeck. Für eine Staffel, die ausrücken darf, sind jedoch sechs Brandschützer notwendig.

Die Grundausbildung ist das A und O

Nun wollen sich Storbecker Feuerwehrleute bei den Einheiten in Rägelin und Katerbow/Netzeband qualifizieren und die fehlenden Übungsstunden binnen eines Jahres nachholen. Die vier neuen Mitglieder könnten indes im Frühjahr ihre Grundausbildung als Truppmann beginnen. „Wir machen das traditionell bei der Feuerwehr in Neuruppin“, sagte Dorn. Der Kurs geht über mehrere Monate und findet stets an den Wochenenden statt. „Das ist nicht ohne“, betonte Dorn. Doch sei die Ausbildung wichtig, weil es schließlich auch um die eigene Sicherheit der Feuerwehrleute gehe. „Die Grundausbildung ist das A und O“, stimmte der Amtswehrführer zu. Giesert geht davon aus, dass die Storbecker Wort und das nun gewährte Jahr Probezeit mit den damit verbundenen Aufgaben auch durchhalten. „Ich bin froh, dass sie diese Chance ergriffen haben“, so Giesert.“

Darüber freut sich ebenfalls Ortsvorsteherin Ute Gutsche. „Ich hatte Angst, dass das Amt die Storbecker Feuerwehr einfach schließt, weil die notwendigen Übungsstunden fehlen.“ Doch mit dem gut ausgearbeiteten Konzept haben die Storbecker Brandschützer nicht allein das Amt überrascht. Vielmehr hat Gutsche nun wieder Hoffnung, dass sich ihr Wunsch erfüllt und Feuerwehr, Kirche sowie der Dorfverein wieder zusammenstehen und eine gute Dorfgemeinschaft in Storbeck bilden.

Von Andreas Vogel

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