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Neue Dauerausstellung im Kloster Stift

Heiligengrabe Neue Dauerausstellung im Kloster Stift

Der 21. Mai ist Internationaler Museumstag. Dann öffnet die neue Dauerausstellung im Kloster Stift zum Heiligengrabe. Auf 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden 300 Objekte gezeigt. Zur Sammlung gehören auch Objekte des 1947 aufgelösten Heimatmuseums im Kloster Stift. Sie kehren als Leihgaben anderer Museen nach Heiligengrabe zurück.

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Acht Hörstationen laden zum Verweilen ein.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. Am Eingang zur neuen Dauerausstellung im Kloster Stift zum Heiligengrabe taucht der Besucher in die Anfänge des 16. Jahrhunderts ein. Auf sieben Tafeln wird die Legende zur Klostergründung dargestellt. „Anfang des 16. Jahrhunderts herrschte hier noch die Hochzeit des Katholizismus“, sagt Sarah Romeyke. Die Kunsthistorikerin ist seit zwölf Jahren Kuratorin für die Museumsarbeit in Heiligengrabe.

Am Sonntag, 21. Mai, wird der Internationale Museumstag gefeiert. Grund, an diesem Tag die neue Dauerausstellung im Kloster Stift zu eröffnen. Ab Dienstag, 23. Mai, steht diese Schau allen Besuchern offen. Zum ersten Mal stehen 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Ost- und Südflügel der Abtei gleichzeitig für eine Schau bereit. Die neue Dauerausstellung umfasst die gesamte Geschichte des einstigen Zisterzienserinnenklosters und späteren evangelischen Damenstifts. Das 1947 aufgelöste Heimatmuseum ist dabei wesentlicher Baustein. Thematisch gliedert sich die Schau in einzelne Epochen: Die Klostergründung, die Reformation, das Kloster als geistiger und geistreicher Zirkel im 18. Jahrhundert, Stift – Schule – Reform, die Stiftsschule im Nationalsozialismus, das Stift zu DDR-Zeit sowie das Heimatmuseum. In acht Räumen befinden sich Hörstationen. Erstmals entwarf der Berliner Grafiker Jürgen Freter ein Gestaltungskonzept für eine Ausstellung in Heiligengrabe. Claudia Klein steht für das neue Medienkonzept an den Hörstationen.

Kuratorin Sarah Romeyke arbeitet in Heiligengrabe erstmals mit dem Grafiker Jürgen Freter zusammen

Kuratorin Sarah Romeyke arbeitet in Heiligengrabe erstmals mit dem Grafiker Jürgen Freter zusammen.

Quelle: Christamaria Ruch

Zu den etwa 300 Objekten der Sammlung gehören außerdem originale Objekte des 1947 aufgelösten Heimatmuseums des Klosters. Neben den Objekten aus dem eigenen Bestand fügen sich Leihgaben aus Archiven, Kirchen und anderen Museen ein.

Das Preisgeld in Höhe von 25 000 Euro aus dem „Initiativpreis zur Förderung innovativer Konzepte im Brandenburger Museumswesen“ von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und Fördergelder aus dem Kulturfonds des Brandenburger Kulturministeriums flossen in das neue Ausstellungskonzept. Damit konnte auch die Geschichte des ehemaligen Heimatmuseums wissenschaftlich untersucht werden. Manfred Stolpe, Schirmherr des Kloster Stifts, sammelte etwa zu seinem 80. Geburtstag Spenden für die Sanierung der Legendentafeln. Die Gemeinde Heiligengrabe und die Swiss-Krono-Gruppe stellten 2000 Euro bereit.

Der Grapen, ein Kochtopf aus dem 16

Der Grapen, ein Kochtopf aus dem 16. Jahrhundert, ist eine Abformung. Das Original wird in Hamburg ausgestellt.

Quelle: Christamaria Ruch

„Die Ausstellung überrascht mit einem modernen Farbkonzept“, sagt Sarah Romeyke. Hinzu kommen die freigelegten Malereien im Ostflügel der Abtei – Vergangenheit und Gegenwart treffen eindrücklich aufeinander. Raumteiler schaffen Sichtachsen und bringen zusätzlich Bewegung in den Rundgang.

Die neue Dauerausstellung im Kloster Stift zum Heiligengrabe steht ab Dienstag, 23. Mai, allen Besuchern offen. Dienstags bis sonntags von
11 bis 17 Uhr ist eine Besichtigung möglich.

Von Christamaria Ruch

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