Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Neue Firma betreibt Neustadts Privatinternat
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Firma betreibt Neustadts Privatinternat
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 12.02.2016
Das Privatinternat „Schloss Spiegelberg“ (im Vordergrund) und die kommunale Unterkunft „Mühle Spiegelberg“ (im Hintergrund) sind in Neustadt Nachbarn. Quelle: Matthias Anke
Anzeige
Neustadt

Die gemeinnützige Gesellschaft „Internat Schloss Spiegelberg“ mit Sitz in Neustadt ist eine jetzt im Handelsregister eingetragene Firma. Gesellschafter sind fünf Eltern von dort untergebrachten, weil in Neustadt zur Schule gehenden Kindern. Als Geschäftsführer fungieren Rita Borchert und Bettina Rosenblat aus dem Kreise der Eltern.

Über diesen Stand informierte Martina Hagemeier, ebenso ein Elternteil, am Montag die Mitglieder des Neustädter Amtsausschusses. Zuvor hatten auch der für das Projekt „Reiten in der Schule“ installierte sogenannte Lenkungsausschuss alle Infos rund um diesen Erhalt des Schlosses als privates Reitschülerinternat erreicht. Demnach soll die Firma Fortbestehen, wenn die Eltern mit ihren Kindern einst nicht mehr dabei sein werden. Etwa könnten die Firmenanteile und damit auch das Schloss selbst später in eine Stiftung übergehen, etwa die der Gestüte, oder der „Anna-Konstantin-Förderung“ übereignet werden. Denn Schloss Spiegelberg werde derzeit zwar angemietet vom Eigentümer und bisherigen Internatsbetreiber Wolfgang Zühlke, „mittelfristig“ aber ist der Erwerb die Immobilie geplant. Sie bietet fast 30 Internatsplätze und drei Gästezimmer für Eltern, Praktikanten oder andere Besucher. Die Kinder sind rund um die Uhr betreut, am Wochenende und teils in den Ferien. Der Monatsbeitrag jedoch wurde angehoben auf 650 Euro plus zwölf Euro Essen am Tag. Hinzu kommt eine Kaution von 1000 Euro.

Ein neues Konzept wurde erarbeitet, das viel Werbung und neue Ideen vorsieht auch unter Einbindung der Eltern, und zwar nicht allen nur für beide Internate, sondern auch den Schulstandort Neustadt. „Wir sind hier, weil wir von dem Projekt absolut überzeugt sind“, sagte Martina Wolters, die ebenso als Elternteil sprach. „Wir können gemeinsam mehr schaffen und sollten Ressentiments deshalb lieber hinten anstellen“, sagte sie. Geplant sei beispielsweise, für talentierte Kinder, die sich eine Reitschülerausbildung samt Internatsaufenthalt nicht leisten können, Stipendien auszuschreiben.

„Wir wollen im Lenkungsausschuss wieder als Kooperationspartner anerkannt werden. Und wir wollen wieder die Brandenburgzuschüsse“, forderte Martina Hagemeier. Dass die Neustädter Verwaltung diese Zuschüsse zuletzt nur noch für die in der kommunalen „Mühle“ untergebrachten Kinder abrechnete, nicht aber für das Privatinternat, hatte diesem einen Wettbewerbsnachteil verschafft. Das führte zu Unmut und trug zum Rückzug des bisherigen Betreibers bei (MAZ berichtete). Der Ausschussvorsitzende Karl Tedsen (CDU) sagte jedoch, dass „eine entsprechende Beschlusslage“ in einem nächsten Schritt erst noch erarbeitet werden müsse.

Von Matthias Anke

Ostprignitz-Ruppin Erfolg für den Tierschutz - Alle jungen Hunde vermittelt

MAZ-Leser haben ein Herz für Tiere: Die Welpen, die laut Augenzeugen am Sonntag in Kyritz von einem Mann rücksichtslos behandelt wurden, können sich schon bald über neue Herrchen und Frauchen freuen.

12.02.2016
Ostprignitz-Ruppin Ostprignitz-Ruppin: Polizeibericht vom 9. Februar - Vermisste Mädchen betrunken aufgegriffen

Polizisten haben am Montagabend zwei vermisste Mädchen in der Wittstocker Allee von Neuruppin aufgegriffen. Die 15- und die 16-Jährige, die um 16.45 Uhr aus dem Krankenhaus als vermisst gemeldet worden waren, hatten sich offenbar Alkohol besorgt und diesen getrunken, teilte die Polizei mit. Ein Test ergab bei beiden 1,1 Promille. Beide wurden zurück ins Krankenhaus gebracht.

09.02.2016

Ronald Roggelin ist der neue Leiter der Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt. Am Montagabend stellte er sich den Mitgliedern des Amtsausschusses vor. Dort wurde aber nicht nur ihm gratuliert, sondern zugleich auch Maren Trebst gedankt. Sie führte die Schule nach dem Tod von Jana Mordig im vergangenen Jahr kommissarisch – was eine große Herausforderung war.

12.02.2016
Anzeige