Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Neue Frau für Neuruppins Ortsteile
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Frau für Neuruppins Ortsteile
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:43 11.09.2015
Antje Lange kümmert sich jetzt um die Dörfer. Quelle: Andreas Vogel
Anzeige
Neuruppin

Es hat zwar einige Monate gedauert, aber nun haben die Neuruppiner Ortsteile wieder eine direkte Ansprechpartnerin für ihre Belange im Rathaus der Fontane­stadt. „Ich freue mich auf die Arbeit“, versicherte Antje Lange (35), die am Dienstag vorgestellt wurde.

Die gebürtige Neuruppinerin hat in Berlin zunächst Jura studiert und in Leipzig ihr Referendariat absolviert. Im Leipziger Regierungspräsidium kümmerte sie sich um Konzepte für das „Revitalisieren“ von Tagebauen, um auch dort den Tourismus anzukurbeln. Nach der Geburt ihrer Tochter machte Lange ein Masterstudium Stadtentwicklung, wechselte nach Berlin und arbeitete bei einem Institut für Klimaschutz und Mobilität, ehe sie im vergangenen Jahr aus familiären Gründen in die Fontane­stadt zurückkehrte.

Ortsteilmanagement soll Fahrt aufnehmen

„Das Ortsteilmanagement gewinnt wieder an Fahrt“, sagte Neuruppins Baudezernent Arne Krohn. Denn auch Uta Pirk, die Sachgebietsleiterin des Tiefbauamtes, habe inzwischen einen guten Draht zu den Ortsvorstehern aufgebaut, so Krohn. Das ist auch wichtig. Die Ortsvorsteher hatten zuletzt immer wieder beklagt, dass sich niemand im Rathaus für sie zuständig fühle. Grund: Die Mitarbeiterin, die im Baudezernat lange die feste Kontaktperson für alle Belange der Ortsteile war, arbeitet seit Monaten woanders. Ihre Stelle wurde erst jetzt durch Antje Lange wieder besetzt.

Die Sachbearbeiterin hat auch bereits mit den Ortsvorstehern zusammen gesessen, um ihre Probleme zu hören. Ein großes Thema ist die neue Förderperiode für das Leader-Programm. Zwar sind laut Baudezernent Krohn im Rathaus bereits mehrere Förderanträge in Vorbereitung, aber noch fehlt eine Richtlinie, um zu wissen, welche Projekte überhaupt und in welcher Höhe bezuschusst werden.

Verwaltung arbeitet an Konzept für Dorfgemeinschaftshaus

Außerdem ist die Verwaltung gerade im Gespräch mit der Interessengemeinschaft Gnewikow, um „ein nachhaltiges und tragfähiges Nutzungskonzept“ für das Dorfgemeinschaftshaus zu erarbeiten, so Krohn. Zwar war eigentlich geplant, bereits in diesem Jahr die ehemalige Kita zu einem Dorfgemeinschaftshaus umzubauen und dafür die 150 000 Euro zu nutzen, die das Rathaus für die Ortsteile reserviert hatte. Doch wegen der angespannten Haushaltslage von Neuruppin hatte Kämmerer Willi Göbke die 150 000 Euro zunächst gestrichen und erst nach Protest wieder freigegeben (die MAZ berichtete). „Wir hoffen, dass das Geld nun auch im nächsten Jahr für uns zur Verfügung steht“, sagte Gnewikows Ortsvorsteher Olaf Matschoss. Denn vorher werde vermutlich kaum über den Förderantrag, der wohl erst im Oktober gestellt werden kann, entschieden werden.

Von Andreas Vogel

Ostprignitz-Ruppin Preußenquelle und Naturpark kooperieren - Wassertag für Schüler rund um Rheinsberg

Ist doch nur Wasser! Oder doch nicht? Die Preußenquelle Rheinsberg und der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land haben bereits mit der Rettung des Zühlener Schulzensees ein Gemeinschaftsprojekt gestemmt. Nun starten sie das zweite – den Schülerprojekttag unter dem Titel „Wasser wertschätzen“.

11.09.2015

Sie kann im Notfall überlebenswichtig sein - die Rettungsgasse. Doch wenn sich Stau bildet, machen viele Autofahrer keinen Platz. Die MAZ hat mit einem Mitarbeiter vom Rettungsdienst über diese Unart gesprochen. Die Folgen können dramatisch sein. Der Experte hat einen einfachen Vorschlag, wie man das Problem lösen könnte.

08.09.2015

In der Kyritzer Innenstadt kann man jetzt 15 Minuten gebührenfrei parken – und dafür die sogenannte Brötchentaste nutzen. Das gilt für drei Straßen. Damit ist die alte Regelung aufgehoben, nach der das Parken eine Stunde kostenfrei mit Parkscheibe war.

10.09.2015
Anzeige