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Neue Frau für Neuruppins Ortsteile

Stadtverwaltung stellt Sachbearbeiterin für die Dörfer vor Neue Frau für Neuruppins Ortsteile

Mit Antje Lange sollen die Ortsvorsteher der nach Neuruppin eingemeindeten Dörfer endlich wieder eine feste Ansprechpartnerin haben. Die 35-Jährige, die am Dienstag im Rathaus vorgestellt wurde, hat bereits Kontakte geknüpft und freut sich auf ihre Arbeit.

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Antje Lange kümmert sich jetzt um die Dörfer.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Es hat zwar einige Monate gedauert, aber nun haben die Neuruppiner Ortsteile wieder eine direkte Ansprechpartnerin für ihre Belange im Rathaus der Fontane­stadt. „Ich freue mich auf die Arbeit“, versicherte Antje Lange (35), die am Dienstag vorgestellt wurde.

Die gebürtige Neuruppinerin hat in Berlin zunächst Jura studiert und in Leipzig ihr Referendariat absolviert. Im Leipziger Regierungspräsidium kümmerte sie sich um Konzepte für das „Revitalisieren“ von Tagebauen, um auch dort den Tourismus anzukurbeln. Nach der Geburt ihrer Tochter machte Lange ein Masterstudium Stadtentwicklung, wechselte nach Berlin und arbeitete bei einem Institut für Klimaschutz und Mobilität, ehe sie im vergangenen Jahr aus familiären Gründen in die Fontane­stadt zurückkehrte.

Ortsteilmanagement soll Fahrt aufnehmen

„Das Ortsteilmanagement gewinnt wieder an Fahrt“, sagte Neuruppins Baudezernent Arne Krohn. Denn auch Uta Pirk, die Sachgebietsleiterin des Tiefbauamtes, habe inzwischen einen guten Draht zu den Ortsvorstehern aufgebaut, so Krohn. Das ist auch wichtig. Die Ortsvorsteher hatten zuletzt immer wieder beklagt, dass sich niemand im Rathaus für sie zuständig fühle. Grund: Die Mitarbeiterin, die im Baudezernat lange die feste Kontaktperson für alle Belange der Ortsteile war, arbeitet seit Monaten woanders. Ihre Stelle wurde erst jetzt durch Antje Lange wieder besetzt.

Die Sachbearbeiterin hat auch bereits mit den Ortsvorstehern zusammen gesessen, um ihre Probleme zu hören. Ein großes Thema ist die neue Förderperiode für das Leader-Programm. Zwar sind laut Baudezernent Krohn im Rathaus bereits mehrere Förderanträge in Vorbereitung, aber noch fehlt eine Richtlinie, um zu wissen, welche Projekte überhaupt und in welcher Höhe bezuschusst werden.

Verwaltung arbeitet an Konzept für Dorfgemeinschaftshaus

Außerdem ist die Verwaltung gerade im Gespräch mit der Interessengemeinschaft Gnewikow, um „ein nachhaltiges und tragfähiges Nutzungskonzept“ für das Dorfgemeinschaftshaus zu erarbeiten, so Krohn. Zwar war eigentlich geplant, bereits in diesem Jahr die ehemalige Kita zu einem Dorfgemeinschaftshaus umzubauen und dafür die 150 000 Euro zu nutzen, die das Rathaus für die Ortsteile reserviert hatte. Doch wegen der angespannten Haushaltslage von Neuruppin hatte Kämmerer Willi Göbke die 150 000 Euro zunächst gestrichen und erst nach Protest wieder freigegeben (die MAZ berichtete). „Wir hoffen, dass das Geld nun auch im nächsten Jahr für uns zur Verfügung steht“, sagte Gnewikows Ortsvorsteher Olaf Matschoss. Denn vorher werde vermutlich kaum über den Förderantrag, der wohl erst im Oktober gestellt werden kann, entschieden werden.

Von Andreas Vogel

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