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Ostprignitz-Ruppin Neue Funkgeräte für Wittstocker Fliegerklub
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Funkgeräte für Wittstocker Fliegerklub
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00:18 08.04.2016
Sie gehen gern in die Luft: Gruppenbild der Mitglieder des Fliegerklubs Wittstock. Rechts: Nadine Fudala von der Sparkasse OPR. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Der Fliegerklub Wittstock kann sich über zwei neue Funkgeräte im Wert von 2400 Euro freuen – gesponsert von der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin. Die Geräte wurden zwar kürzlich von Nadine Fudala, der stellvertretenden Leiterin der Wittstocker Filiale, offiziell übergeben. Aber sie sind bereits zuvor in die Flugzeuge eingebaut worden. Die Mittel stammen aus dem PS-Los-Zweckertrag, um die sich alle Vereine bewerben können. Die Sparkasse entscheide dann, welches Vereinsanliegen damit finanziert werden soll. Auf diese Weise seien auch schon Rasentraktoren gekauft worden, berichtet Nadine Fudala. Diesmal aber waren die Segelflieger aus Wittstock an der Reihe.

Funkbodenstation auf der Wunschliste

„Darüber freuen wir uns sehr, denn es hilft uns beim Wirtschaften“, sagt Reinhard Dargies, der Vorstandsvorsitzende des Fliegerklubs Wittstock. Schließlich müsse der Verein alle Ausgaben allein bestreiten. Mit den alten rund 30 Jahre alten Funkgeräten sei die Verständigung zunehmen schlechter geworden. Allerdings konnten noch nicht alle Flugzeuge mit neuen Geräten ausgestattet werden. Denn der Verein verfüge über zwei Doppelsitzer und drei Einsitzer. Das heißt, in den restlichen drei Fliegern muss vorerst noch die alte Technik genügen. Auf der Wunschliste stehe außerdem eine neue Funkbodenstation. Aber die würde rund 3500 Euro kosten – und muss deshalb noch warten.

Dennoch hat der Verein im vergangenen Jahr bei Wettbewerben wieder beste Platzierungen erreicht. In der Einzelwertung der offenen Klasse auf Landesebene siegte Martin Werner. Jörg Mühlmann belegte in der 18-Meter-Klasse, die die Spannweite beschreibt, den 1. Platz; und Lukas Pahlow kam in der Einzelwertung der Doppelsitzer-Klasse auf den 2. Platz. Außerdem siegten Martin Werner, Jörg Mühlmann und Daniel Gültzow in der Mannschaftswertung offene Klasse/18 Meter.

Fliegerklub ist häufig Gastgeber

Aktuell gehören dem Fliegerklub 53 Mitglieder an, davon sind 40 aktiv. Das Besondere: Die Segelflugbegeisterten kommen nur zum Teil aus Wittstock. Viele von ihnen nehmen weite Anfahrtswege in Kauf – etwa aus Berlin, Hamburg, Anklam oder Rostock. Reinhard Dargies glaubt zu wissen, woran das liegt: Die Bedingungen auf dem Segelflugplatz seien besser als auf den meisten anderen Plätzen, die oft nur „schmale Handtücher“ seien. Auch der „freie Luftraum“ spreche für sich. Das führt dazu, dass der Fliegerklub so oft Besuch von Gleichgesinnten bekommt, dass „wir gar nicht alle empfangen können und schon ersten Interessenten absagen mussten“, sagt Dargies. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung sieht der 72-Jährige aber auch ein Problem: „Wir haben Nachwuchssorgen", sagt er. Ab 14 Jahren könne man dem Klub beitreten, die jüngste künftige Segelfliegerin – Jasmina Dinnebier – sei sogar erst 13 Jahre alt, beginne daher mit der Ausbildung, sobald sie 14 ist. „Es gibt bei uns das Jugendweihe-Fliegen, Altherren-Fliegen oder Sponsorenfliegen“, berichtet Dargies. Demnächst sei ein sogenanntes „Schnupperfliegen“ für Interessenten geplant. All das soll helfen, Begeisterung für den Segelflugsport zu wecken. Jugendliche könnten ab monatlich etwa 15 Euro dabei sein. Erwachsene müssten jährlich mit 500 Euro rechnen.

Von Björn Wagener

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