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Ostprignitz-Ruppin Neue Geschäftsführerin im Klosterstift
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Geschäftsführerin im Klosterstift
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00:19 19.05.2017
Sandra Niens ist seit Anfang des Monats Geschäftsführerin im Klosterstift – für sie ist der neue Job eine Heimkehr. Quelle: Christian Bark
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Heiligengrabe

Schon ihr Bewerbungsschreiben Ende des vergangenen Jahres war bei der Leitung des Klosterstifts in Heiligengrabe gut angekommen. Darin hatte Sandra Niens auf ihren sachlichen Kommunikationsstil hingewiesen, den sie im Umgang mit ihren Mitarbeitern pflegte. „Der gute Eindruck hat sich im persönlichen Gespräch bestätigt“, sagt Margret Schobert, die zu diesem Zeitpunkt noch Geschäftsführerin des Klosterstifts war und mit Blick auf ihren baldigen Ruhestand eine Nachfolgerin suchte.

Zuvor hatte Sandra Niens als Verwaltungsfachfrau in einem Berliner Klinikum gearbeitet. 14 Jahre lebte sie in der Bundeshauptstadt, aufgewachsen ist sie aber in Wittstock, wie die 35-Jährige berichtet. „Meine Familie und ich brauchten eine Lebensumstellung. Wir wollten wieder zurück in die Heimat“, sagt sie. Die Stelle als Geschäftsführerin im Klosterstift sei die Möglichkeit dazu gewesen. „Außerdem ist das eine anspruchsvolle Aufgabe, die mich sofort gereizt hat“, erklärt Sandra Niens.

Margret Schobert (r.) arbeitete ihre Nachfolgerin ein. Quelle: Christian Bark

Das Klosterstift kannte sie immer nur vom Vorbeifahren. Kurz vor ihrem Bewerbungsgespräch habe sie den Ort während des Adventsmarkts genauer besichtigt. „Ich dachte nur, wow ist das groß und toll instandgesetzt“, schildert sie ihre Eindrücke. Die Sanierung des historischen Areals ist auch ein Verdienst von Margret Schobert, die das Klosterstift 13 Jahre als Geschäftsführerin gemanagt hatte. Sie hat Sandra Niens seit April in ihre neuen Aufgaben eingearbeitet – das laufe jetzt noch bis Ende des Monats, wie Margret Schobert informiert.

Ganz von ihrer alten Wirkungsstätte trennen wird sich die ehemalige Geschäftsführerin aber nicht. Sie will ehrenamtlich an der Information tätig bleiben, wie sie sagt. Und Sandra Niens weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Zum Beispiel beim Studieren der Geschichte des Klosters oder der Kontaktpflege sind Tipps äußerst hilfreich“, sagt Sandra Niens. Ansonsten habe sie sich gut eingelebt, mit der Äbtissin Erika Schweizer verstehe sie sich hervorragend. „Sie ist ja auch noch fast neu hier“, sagt die 35-Jährige. Am meisten beeindrucke sie aber das Zusammenwirken aller Mitarbeiter im Kloster. Die regelmäßigen Andachten sind für die evangelische Christin eine Wohltat. „Es ist schön, bei der Montagmorgenandacht Kraft für den Tag zu schöpfen“, sagt Sandra Niens.

Die Kraft brauche sie auch, um das Kloster weiter voranzubringen. Zum Beispiel bei der Instandsetzung der Klosterteiche oder in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie wolle das Stift gerade für die Jüngsten öffnen, wie sie sagt. Eben auch, weil sie selbst Mutter sei. „Vielleicht bauen wir bald einen Spielplatz“, sagt Sandra Niens.

Von Christian Bark

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