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Neue Heimat Friedheim

Empfang ohne Vorbehalte Neue Heimat Friedheim

Freya Haerta-Loges wurde als zugezogene Berlinerin in Friedheim vorbehaltlos begrüßt und aufgenommen. Sie hatte das Anwesen im Jahr 2001 gekauft und wollte es ursprünglich nur als Ferienobjekt für sich nutzen. Heute wohnt sie in Friedheim und fühlt sich sehr wohl dort. Sie bringt sich gern ins öffentliche Leben mit ein.

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Freya Haerta-Loges fährt Moped und Quad. Quelle: Sandra Bels

Friedheim. Der Empfang in Friedheim war es, der für Freya Haerta-Loges im Jahr 2001 keinen Zweifel ließ, das Haus gegenüber von Familie Jaap zu kaufen. „Ich hatte das Anwesen damals durch eine Anzeige in der Berliner Morgenpost gefunden“, erzählt die Neu-Friedheimerin. Die Verkäuferin empfing sie mit einem Stück Brot, selbst gemachter Marmelade und Kaffee.

Die Berlinerin suchte eine „Dependance auf dem Land“, wie sie sagt. Ihre Mutter lebte in Kiel und deshalb sollte es irgendwas zwischen Berlin und Kiel sein. Das Haus in Friedheim war günstig. „Aber es sah schauerlich aus“, erinnert sich Freya Haerta-Loges. Als sie nach dem Kauf das erste Mal in der Scheune stand, sagte sie zu sich selbst: „Du musst verrückt sein, das ist doch kein Ferienobjekt, sondern eine Dauerlösung.“ Sie sollte recht behalten. Bis 2004 pendelte Freya Haerta-Loges zwischen Kiel und Berlin. Dann holte sie die Mutter nach Friedheim. Sie hatte ihr damals auch den Kauf des Anwesens ermöglicht. „Sie fühlte sich von Anfang an sehr wohl hier und hat noch acht Jahre hier verbracht“, erinnert sich die Tochter. Das Zimmer der Mutter gibt es noch. An den Wänden hängen Freya Haerta-Loges gemalte Bilder. Sie zeigen unter anderem die Enkel.

Die Friedheim-Gründer  wie sie sich Freya Haerta-Loges vorstellt

Die Friedheim-Gründer wie sie sich Freya Haerta-Loges vorstellt.

Quelle: Sandra Bels

Freya Haerta-Loges hat einen Sohn und eine Tochter. Die Tochter übernahm nach dem Umzug nach Friedheim das elterliche Haus in Berlin-Lichterfelde. Der Sohn lebt in Hessen. Er begleitet seine Mutter damals, als die das Haus kaufte. Was sich an diesem Tag zugetragen hat, wird die Mutter wohl nie vergessen. Sie erzählt noch heute davon: „Zwei Hühner gab es damals auf dem Hof.“ Sie wusste nicht, was sie damit anfangen sollte. So wurde Friedheim-Urgestein Gerda Meier zu Rate gezogen. Sie half schnell und unkompliziert, schnappte sich die Hühner und den Sohn als Hilfe und verschwand im Schuppen. „Kurze Zeit später kam mein Sohn sichtlich geschockt wieder heraus“, erzählt die Mutter. Gerda Meier hatte die Hühner kurzerhand geschlachtet. Der Sohn kannte das nicht.

Für Freya Haerta-Loges war auch das ein Zeichen für den unkomplizierten und vorbehaltlosen Empfang als Zugezogene. Sie erinnert sich an viele weitere schöne Begebenheiten. Nachbarin Heike Jaap zum Beispiel hatte sie beim Lagerfeuer mit Grillwürstchen im Blaumann und mit Gummistiefeln mit den Worten empfangen: „Hier wird sich geduzt.“ Alles Wichtige war damit gesagt. Die Zugezogene und ihr Mann Rainer fühlten sich von Anfang an Zuhause. Während er heute lieber im Hintergrund bleibt, bringt sie sich ins öffentliche Leben gern mit ein.

Von Sandra Bels

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