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Ostprignitz-Ruppin Neue Irritationen um den Hort Sonnenkinder
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Irritationen um den Hort Sonnenkinder
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02:16 19.05.2017
Neue Aufregung um den Neuruppiner Hort in der Franz-Mehring-Straße. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Eltern des Neuruppiner Hortes in der Franz-Mehring-Straße sind weiter unzufrieden. Vor wenigen Tagen hatte die Stadtverwaltung erklärt, die gröbsten Mängel in dem heruntergekommenen Haus seien beseitigt. Dem hat eine Elternvertreterin im Neuruppiner Hauptausschuss am Montagabend widersprochen. Zwar seien eine Bodenwelle beseitigt und kleinere Mängel behoben worden, sagte Stephanie Höpp­ner. Aber an dem Grundproblem – den alten Fenstern, durch die der Lärm von draußen dringt – habe sich nichts geändert. Zudem seien plötzlich Nischen in dem Gebäude, die von den Mädchen und Jungen gern als Kuschelecken genutzt wurden, sowie ein Klubraum, der von den Kindern gestaltet worden war, gesperrt worden.

Dezernent überrascht

Sozialdezernent Thomas Fengler zeigte sich am Montagabend überrascht von diesen Informationen. „Davon höre ich zum ersten Mal.“ Fengler versprach, sich um Aufklärung zu kümmern. Doch blieb auch am Dienstag unklar, warum der Klubraum und die Nischen plötzlich und ohne Vorankündigung gesperrt wurden. Möglicherweise könnte am Mittwoch etwas zu den Gründen gesagt werden, hieß es aus dem Rathaus.

Laut Fengler will die Stadt 100 000 Euro in die Hand nehmen, um den Hort fit zu machen. Demnach wird die von den Eltern eingereichte Mängelliste nach und nach abgearbeitet. In dem Plattenbau aus den 1980er-Jahren werden 170 Kinder aus dem Hort Sonnenkinder der benachbarten Karl-Liebknecht-Schule betreut. Sie ist mit 460 Mädchen und Jungen die größte Grundschule im Landkreis – gut 240 Kinder besuchen den Hort. Um alle unterbringen zu können, hatte die Stadt vor Jahren entschieden, einen Teil des Hortes in die alte und weitgehend ungenutzte Kita an der Mehringstraße auszuquartieren. Seitdem werden dort rund 170 Hortkinder betreut.

Von Andreas Vogel

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