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Ostprignitz-Ruppin Neue Leiterin fürs Museum in Wusterhausen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Leiterin fürs Museum in Wusterhausen
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00:18 04.04.2016
Andrea Perlt (2.v.r.) widmete sich allein dem Museum. Ihre Nachfolgerin hat nun auch noch den Tourismusbereich zu stemmen. Quelle: Matthias Anke
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Wusterhausen

Fast genau ein Jahr ist es her, da verlor das Wegemuseum in Wusterhausen seine Leiterin. Andrea Perlt hatte seit Amtsantritt im Juni 2011 mit Ideen und Fleiß Spuren hinterlassen. Zum 1. April 2015 verließ sie dann das Museum. Über die Gründe wird bis heute spekuliert.

Sie selbst äußerte sich dazu öffentlich nicht. Bürgermeister Roman Blank blieb auf Nachfragen eher vage. Er äußerte gegenüber MAZ die Vermutung, dass eventuell auch die Arbeitsbedingungen und die Vergütung eine gewisse Rolle gespielt haben könnten. Mehr als eine Teilzeitstelle habe die Gemeinde aber nicht anbieten können. Dabei kümmerte sich die Museumsleiterin auch um andere Einrichtungen. Ergebnisse dieser Arbeit waren beispielsweise die „Historischen Wege durch die Kleeblattregion”, die die verschiedenen Museen und Ausstellungen miteinander verbanden, oder auch die „Kleeblatt-Museumscard” als einheitliche Eintrittskarte. In den vergangenen Monaten änderte sich nun einiges. Die gravierendste Entscheidung: Wusterhausen hat seine finanzielle Unterstützung für den Tourismusverein eingestellt. Der Austritt wurde bei den restlichen „Kleeblättern“ mit einiger Verwunderung zur Kenntnis genommen. Natürlich sollte die Stelle im Wegemuseum von Anfang an neu besetzt werden. Allerdings galt die Ausschreibung nicht allein dem Chefposten im Herbst’schen Haus. Gesucht wurde eine „Fachkraft für Museum und Tourismus/Kultur“. „Eine(r) für alles“ lautet die Devise.

Katharina Zimmermann kommt vom Tourismusverband Prignitz

Sie traut sich das zu: Katharina Angelika Zimmermann aus Pritz­walk will ab dem 2. Mai zeigen, wie es gehen kann. Auf sie fiel die Wahl. Die alleinstehende Mutter eines erwachsenen Sohnes darf durchaus als Fachkraft bezeichnet werden – jedenfalls im Bereich Fremdenverkehr und Werbung für die Heimatregion. Seit 16 Jahren arbeitet sie im Tourismusverband Prignitz, der seinen Sitz am Großen Markt in Perleberg hat. Den Landstrich kennt sie wie die eigene Westentasche, auch über die Kreisgrenzen hinaus. Schloss Demerthin ist ihr ebenso wenig fremd wie der Havelberger Dom. Insiderwissen mit dem „Gästeblick“ verknüpfen, hält Katharina Zimmermann für „außerordentlich ­wichtig“. Logisch denken zu können, um Prozesse zu verstehen, sei eine ihrer Stärken. Die habe sie sich als studierte Physikerin im Laufe ihres bisherigen Lebens angeeignet.

Bleibt die Frage nach den Fähigkeiten ganz im Sinne der großen Geschichtsstube im Haus Markt 3 der Dossestadt. „Ich bin in Museen groß geworden“, erzählt die Frau mit dem auffallend roten Haarschopf. „Meine Mutter war Grafikerin und hat sich sehr mit Museumsgestaltung beschäftigt. Das hat abgefärbt. Ich sehe zudem eine enge Verbindung zwischen Tourismus und Museumslandschaft“, fährt das Vorstandsmitglied im Verein der Geschichte der Prignitz fort. Weiterbildung ist eingeplant. Sie freue sich auf die neue Aufgabe, sagt die wortgewandte Prignitzerin, die Platt als ihre Muttersprache bezeichnet. Beim Osterspaziergang am vergangenen Sonntag genoss sie den „Gästeblick“ auf Teile von Wusterhausen. Es war ihr Geburtstag und sie freute sich, unter „ganz tollen Menschen“ zu sein.

Von Wolfgang Hörmann

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