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Ostprignitz-Ruppin Neue Leiterin in der Neuruppiner Krümelkiste
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Leiterin in der Neuruppiner Krümelkiste
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02:16 16.08.2015
Seit Anfang August leitet Silja Weßelmann das Mehrgenerationenhaus Krümelkiste in der Fontanestadt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Sie hat in England Jugendliche auf Kurs gegen Fremdenfeindlichkeit gebracht. Sie hat in Paris jahrelang Jugendprojekte bewertet und beraten. Schließlich betreute sie seit 2007 in einem Leipziger Büro als Dozentin nationale und internationale Seminare im sozialen Bereich – auch im Neuruppiner Mehrgenerationenhaus Krümelkiste. Silja Weßelmann machte ihre Sache dabei so gut, dass der Demokratische Frauenbund Brandenburg prompt bei ihr anfragte, als die Leiterstelle in der Krümelkiste vakant war – und die 35-Jährige sagte spontan zu.

Sie findet die Fontanestadt „freundlich und hell“, die Menschen „offen“. Doch das sei nicht entscheidend gewesen, sagt die aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Unna stammende Frau. „Für mich war nicht wichtig, wo ich hingehe. Für mich war klar: Ich gehe dorthin, wo ich beruflich Potenziale sehe.“

Seit Anfang August ist sie nun Projektmanagerin für den Frauenbund in Neuruppin, der Träger der Krümelkiste ist und noch weitere Angebote wie das Mütterzentrum oder das Projekt „Kitaarbeit stärken“ betreut. Etwa 50 Mitarbeiter hat Weßelmann, davon 14 aus dem Bundesfreiwilligendienst und 23 sogenannte Ein-Euro-Jobber. Der Rest rekrutiert sich aus Ehrenamtlichen. Vorurteile gegen „den Chef von außen“, mit denen die Sozialpädagogin gerechnet hat, sind ausgeblieben. „Alle haben mich mit offenen Armen empfangen.“

Es gibt „tolle Ideen“

Vielleicht liegt es daran, dass die Einrichtung zuletzt „eine schwierige Zeit zu meistern hatte, nachdem wir uns zur personellen Veränderung entscheiden mussten“, wie Regine Zube, Landesgeschäftsführerin des Frauenbundes, einräumt. Der Bund hat den Mitte Februar auslaufenden Vertrag mit der bisherigen Projektmanagerin Angela Brunnemann nicht verlängert, ihre Stelle wurde kommissarisch von der Vize-Landesvorsitzenden Beate Müller übernommen. Zwar haben die Mitarbeiter und auch das Stadtteilbüro alles getan, um das Angebot des Frauenbundes in der Fontanestadt aufrechtzuerhalten. „Wenn die Spitze wegbricht, gibt es aber immer Einschnitte in der Arbeit“, sagt Zube.

Die neue Leiterin indes will an die bereits bestehenden Angebote anknüpfen. „Es gibt so viele tolle Ideen im Haus, die man nur vertiefen muss.“ Mehr Veränderungen könnte es im Bereich Gesundheitsförderung und Suche nach neuen Finanzierungsquellen geben. Denn Weßelmann hat neben ihrem Studium Zusatzausbildungen als Gesundheitsberaterin und EU-Fundraiserin absolviert. Ein Hauptziel der jungen Frau ist auch, die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern. Weßelmann kann sich gut vorstellen, eine Homepage oder sogar eine Facebook-Seite für die Krümelkiste einzurichten. „Das Mehrgenerationenhaus bietet so unterschiedliche Sachen, man muss das nur mehr nach außen tragen.“

Von außen her will sie sich neue Impulse holen, indem sie sich mit ähnlichen Institutionen in Frankreich berät. Überhaupt: Die internationalen Kontakte will sie vertiefen. Ob beim Tanzprojekt, bei der Suche nach einem geförderten Auslandsaufenthalt für Jugendliche aus weniger gut betuchten Familien oder bei der Kontaktaufnahme zwischen Asylsuchenden und Neuruppinern.

Von Celina Aniol

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