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Neue Montessori-Kita in Neuruppin geplant

Entspannung für Elter Neue Montessori-Kita in Neuruppin geplant

In der Neuruppiner Innenstadt soll für mehr als eine Million Euro eine neue Montessori-Kita gebaut werden. Damit würden 20 neue Kitaplätze für unter Dreijährige entstehen und 25 Plätze gesichert. Denn das Kinderhaus am Rosengarten soll künftig nur noch als Hort genutzt werden. Wo genau die neue Kita entstehen wird, das ist allerdings noch unklar.

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Die Plätze im Neuruppiner Montessori-Kinderhaus sind begehrt. Deshalb soll eine neue Montessori-Kita gebaut werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In der Neuruppiner Innenstadt soll für gut eine Million Euro ein neuer Montessori-Kindergarten gebaut werden. Mit diesem sollen 20 neue Kitaplätze für unter Dreijährige entstehen und 25 Plätze gesichert werden. Denn geplant ist, die Räume im jetzigen Montessori-Kinderhaus am Rosengarten künftig nur noch als Horträume zu nutzen.

Das könnte die Situation für viele Eltern erleichtern, die in Neuruppin einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. Denn in den meisten Kitas der Fontanestadt gibt es keinen freien Platz. Nicht viel besser sieht es in den Horten aus: Vier der fünf städtischen Einrichtungen werden bereits mit Ausnahmegenehmigungen betrieben, damit dort mehr Kinder betreut werden können, als eigentlich zugelassen sind. Das betrifft etwa den Hort Hummelnest der Rosa-Luxemburg-Schule, der von 170 Kindern statt von 160 Mädchen und Jungen besucht wird.

Angespannte Situation beim Hort in Gildenhall

Drastischer sieht es im Hort am See in Gildenhall aus: 100 Kinder werden dort betreut, die eigentliche Kapazität liegt bei 60 Plätzen. Ähnlich angespannt ist die Situation im Hort Sonnenkinder an der Karl-Liebknecht-Schule. Die Kapazität liegt bei 220 Plätzen, betreut werden aber bis zu 280 Kinder, hieß es am Dienstag beim Sozialausschuss.

Eine neue Kita könnte die Situation also durchaus entspannen. Allerdings hat die Ibis-Gesellschaft aus Wittenberge, die die Montessori-Einrichtungen in der Fontane­stadt betreibt und auch den Neubau errichten lassen will, bisher noch keinen passenden Standort gefunden. Dabei ist die Ibis seit Monaten mit Vertretern der Stadverwaltung im Gespräch. „Es sind noch ein paar Hürden zu meistern“, sagte Bürgermeister Jens-Peter Golde am Donnerstag. „Wir sind aber ganz dicht dran.“ Demnach könnte die neue Kita nach dem Ausräumen der Hindernisse in der Nähe des jetzigen Kinderhauses entstehen. Welche Hürden die Stadt und die Ibis noch meistern müssen, das blieb am Donnerstag offen. Allerdings drängt die Zeit. Denn die Ibis setzt für den Neubau auch auf Fördermittel vom Land. Um diese zu erhalten, muss der Antrag jedoch innerhalb der nächsten drei Monaten bei der Investitionsbank eingehen. Sonst sieht es schlecht mit einem Zuschuss aus.

Eine neue Kita entsteht bereits in Kyritz

Das Land fördert vor allem den Bau von Kitaplätzen für Mädchen und Jungen unter drei Jahren. Nach Ostprignitz-Ruppin könnten nochmals rund 600 000 Euro fließen – allein für die neue Montessori-Kita in Neuruppin wäre eine Förderung von 500 000 Euro möglich.

Weitere 90 000 Euro könnten nach Kyritz gehen, um die Kita, die dort in der Prinzenstraße neu gebaut wird, mit altersgerechtem Mobiliar und Spielzeug für unter Dreijährige auszustatten. In der Knatterstadt gibt es seit Langem zu wenig Kitaplätze. Die neue Einrichtung wird vermutlich im Spätsommer eröffnet.

Von Andreas Vogel

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