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Neue Orgel in Rüthnick eingeweiht

Was nicht passt, wird passend gemacht Neue Orgel in Rüthnick eingeweiht

Zwei Jahre hat es gedauert, bis aus der ehemaligen Dannenberger Orgel die neue Rüthnicker Orgel geworden ist. Orgelbauer Hartmut Grosch und sein „Geselle“ und Orgelschüler Ralf-Peter Voigt haben das Geschenk in mühevoller Kleinarbeit umgebaut, „tiefer gelegt“ und eingepasst. Am Sonntag wurde es feierlich eingeweiht.

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Kreiskantor Uwe Metlitzky durfte offiziell als Erster spielen.

Quelle: Buddeke

Rüthnick. Es sei ein großes Geschenk, so Pfarrer Ulrich Baller beim Sonntags-Gottesdienst in Rüthnick, bei dem nach nunmehr zweijähriger Umbauzeit die neue Orgel eingeweiht werden konnte. Unter den 75 Anwesenden waren nicht nur die beiden maßgeblichen Aktivisten – der Rheinsberger Orgelbauer Hartmut Grosch und sein „Geselle“, der Rüthnicker Ralf-Peter Voigt – sondern auch Vize-Landrat Werner Nüse, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke, sowie Kara Huber vom Förderverein alte Kirchen. Am musikalischen Rahmen wirkten die Kreiskantoren Martin Schubach aus Gransee und Uwe Metlitzky aus Wittstock, Kantorin Karin Baum aus Lindow, sowie der Orgelkurs aus Rheinsberg unter Leitung von Kantorin Juliane Felsch-Grunow mit.

Bläsermusik erklang, bevor die Orgel aus dem Hause Krell erstmals offiziell ertönte. Uwe Metlitzki wählte die berühmte Bach’sche Toccata in d-Moll – dann wechselten die Organisten einander ab, um der Königin der Instrumente zu huldigen. Die neue Orgel ist ein Geschenk der Dannenberger Gemeinde St. Peter und Paul, einige Vertreter sind am Sonntag anwesend. Die Orgel dort abzubauen, zu transportieren und in Rüthnick wieder aufzubauen, ist in erster Linie Hartmut Grosch und Ralf-Peter Voigt zu danken, die in zweijähriger Schweiß- und Tüftelarbeit die Orgel aufgebaut haben. Ein mühevolles Stück Arbeit, denn das viel zu große Instrument musste nicht nur umgearbeitet und in die Orgelempore eingepasst werden, vorher galt es noch, die vorher durchhängende Empore selbst anzuheben und zu stützen. Grosch erläuterte das diffizile Werk; Voigt demonstrierte an der Orgel, was er bei Grosch einstmals im Orgelkurs gelernt hat. Baller dankt Voigt und Grosch für die „tausenden Stunden Arbeit“ und ist entzückt, dass im Zuge des Umbaus aus acht Registern 14 geworden sind. Grosch hat ein paar Pfeifen der „alten Königin“ – der Lütkemüller-Orgel, die einst in Rüthnick stand und zerstört wurde – in die neue verbaut. In der Ecke steht etwas versteckt das kleine Orgelpositiv, das bislang zum Einsatz kam, im Nachbarraum die „schöne Französin“, eine Orgel wie ein Bauernschrank. „Was wären unsere Kirchen ohne Orgel?“, so Baller und verweist auf die vielen bislang erneuerten Orgeln im Herzberger Pfarrsprengel.

Von Regine Buddeke

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