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Neue Pfarrer für Temnitz und Wittstock

Kreis-Synode tagte in Neuruppin Neue Pfarrer für Temnitz und Wittstock

Zweimal hatte die Pfarrerstelle für die Temnitz-Region ausgeschrieben werden müssen, zweimal vergeblich. Jetzt wurde ein junger Pfarrer gefunden: Martin Meyer stellt sich am 15.November bei einem Gottesdienst in Dabergotz vor.

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Martin Meyer wird neuer Pfarrer in Manker, nachdem er fast fünf Jahre lang in Kronstadt in Siebenbürgen (Rumänien) Pfarrer war

Quelle: Privat

Neuruppin. Martin Meyer, der neue Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Temnitz wird sich am Sonntag, 15. November, bei einem Einführungsgottesdienst in Dabergotz und einem anschließenden Empfang vorstellen. Zweimal hatte die Stelle in der Temnitz-Gemeinde ausgeschrieben werden müssen, beide Male vergeblich. „Wir sind sehr froh, dass wir Herrn Meyer gewinnen konnten“, sagte der Superintendent des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin Matthias Puppe bei der Kreis-Synode am Sonnabend in Neuruppin. „Junge Leute haben schließlich viele Optionen.“

Der 37-jährige Meyer wird Nachfolger von Pfarrer Wolfgang Rein, der in Ruhestand geht. Meyer hatte mit seiner Familie zuletzt in Rumänien gelebt. Dreiviertel seiner neuen Stelle sind für den Religionsunterricht vorgesehen – an der Evangelischen Schule in Neuruppin und der Freien Schule in Heiligengrabe.

Auch für die seit Juli vakante Pfarrerstelle in Wittstock gibt es inzwischen eine Besetzung. Das junge Pfarrerehepaar Nikolai und Linda Jünger werde zum 1. März seinen Entsendungsdienst antreten, kündigte Puppe an. Nach einer zunächst ebenfalls erfolglosen Ausschreibung werde der Dienstantritt des Paares „einiges an Entlastung“ in Wittstock bringen. Unklar ist noch, wie sich die Aufgaben für das junge Paar verteilen – neben der Wittstocker Pfarrerstelle ist noch eine Stelle in der Kirchengemeinde Dosse-Brausebach zu besetzen.

Die Kreissynode hatte am Sonnabend zugleich auch den Haushalt beschlossen. Gut 2,3 Millionen Euro wird der Kirchenkreis im kommenden Jahr ausgeben können. Etwa 1,7 Millionen Euro erhält der Kreis aus der Kirchensteuer, rechnete die stellvertretende Superintendentin Ilona Kretzschmar vor. Weitere fast 55 000 Euro bekommt der Kreis als Finanzausgleich aus den Einnahmen der Gemeinden. „Trotz sinkender Zahl von Gemeindegliedern haben wir insgesamt mehr Geld“, sagte Kretzschmar. „Das ist kleines Wunder.“ Aufgrund der guten Wirtschaftslage seien die Einnahmen aus Kirchensteuern gestiegen, so Kretzschmar. Der Kirchenkreis hatte zuletzt etwa 12800 Gemeindeglieder.

Von Frauke Herweg

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