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Ostprignitz-Ruppin Neue Pfarrerin in Kyritz eingeführt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Pfarrerin in Kyritz eingeführt
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00:25 13.01.2016
Anna Hellmich übernimmt eine der beiden Kyritzer Pfarrstellen – vorerst auf Probe. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Etwa 150 Menschen besuchten am Sonntagnachmittag den Gottestdienst in der Kyritzer Marienkirche, mit dem die neue Pfarrerin des Pfarrsprengels Anna Hellmich in ihr Amt eingeführt wurde. Die 43-Jährige übernimmt die Pfarrstelle von Aljona Hofmann. Ihr Kollege Sascha Gebauer äußerte am Sonntag seine Freude über die Neubesetzung: „Schön, dass Kyritz wieder zwei Pfarrer hat.“

Der amtierende Superintendent des Kirchenkreises Kyritz-Wusterhausen Alexander Bothe übernahm den förmlichen Akt der Begrüßung und stellte seine neue Kollegin vor. „Vor nicht langer Zeit hieß es noch Vikarin Hellmich“, so Bothe. Die gebürtige Westfälin hatte ihr zweijähriges Vikariat in Alt Ruppin absolviert. Dabei handelt es sich um ein Praktikum, dass angehende Pfarrer nach dem ersten Staatsexamen zu absolvieren haben. Anna Hellmich hatte zuvor unter anderem in Leipzig und Berlin Philosophie, Kulturwissenschaften und natürlich Theologie studiert. Auch jetzt tritt sie ihre Pfarrstelle als sogenannte Entsendungspfarrerin faktisch nur auf Probe an. Unter anderem wird sie dabei für die geistliche Betreuung von Patienten des Kyritzer Krankenhauses verantwortlich sein. Nach zwei Jahren kann sie dann selbst entscheiden, ob sie bleibt, oder ob sie sich für eine andere Stelle bewirbt. Ihr Kyritzer Kollege Sascha Gebauer kam ebenfalls im Zuge der Entsendung in die Stadt, hat diese Probezeit aber bereits abgeschlossen.

In ihrer ersten Predigt vor den Gläubigen des gesamten Pfarrsprengels äußerte Anna Hellmich am Sonntag ihre Freude über den neuen Posten. „Ich sehne mich danach, endlich da zu sein, anzukommen.“ Die vergangenen Jahre seien für sie vor allem von vielen Wechseln geprägt gewesen. „Dass ich gerne hier stehe, das weiß ich. Und dass es für die nächste Zeit der richtige Platz ist, das hoffe ich.“

Die Pfarrerin mahnte ihre Gemeinden vor allem zum Zusammenhalt. „Alle sind wichtig – jede und jeder Einzelne.“ Das gelte unabhängig von Position oder Fertigkeit. „Was auch immer Sie für eine Aufgabe haben, wichtig ist, dass Sie Ihnen Freude macht.“ Das wolle sie auch selbst zur Maxime für ihre Tätigkeit machen. „Zuhause bin ich jetzt hier und das ist gut so.“

Von Alexander Beckmann

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