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Ostprignitz-Ruppin Neue Pfarrerin vorgestellt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Pfarrerin vorgestellt
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13:23 27.02.2017
Gundula Reinshagen (l.), Nachfolgerin von Stephan Scheidacker, Für Hannelore Gottschalk gibt es noch keine Neubesetzung. Quelle: Sandra Bels
Segeletz

Mit Pfarrer Stephan Scheidacker ist am Sonntag beim Gottesdienst in der Barsikower Kirche auch die Gemeindesekretärin Hannelore Gottschalk in den Ruhestand verabschiedet worden. Sie bleibt der Gemeinde aber als Kirchenratsvorsitzende erhalten.

Elf Jahre lang war Hannelore Gottschalk die „gute Seele“ im Gemeindebüro Segeletz. Stephan Scheidacker bezeichnete die Zusammenarbeit mit ihr als „gutes Teamwork“. Er erinnerte sich noch genau an seine erste Begegnung mit ihr. Schnell habe er auch ihre Dienste zu schätzen gelernt. Schließlich blieb nun nicht mehr der „ganze Papierkram an mir allein hängen“, so Scheidacker. Das Hannelore Gottschalk nun geht, sei ein großer Verlust für die Gemeinde. Er hofft, dass die freie Stelle schnell neu besetzt wird.

Ihr Dienst beginnt offiziell am 1. April

Das ist mit der vakanten Pfarrerstelle bereits geschehen. Die Nachfolgerin von Stephan Scheidacker Gundula Reinshagen saß am Sonntag in der Kirche und wurde vom amtierenden Superintendenten Alexander Bothe kurz vorgestellt. Ihr Dienst beginnt offiziell am 1. April. Gundula Reinshagen ist Pfarrerin im Entsendungsdienst. „Wir hoffen, dass sie sich nach ihrer anderthalbjährigen Entsendungszeit für die Stelle bewirbt“, so Alexander Bothe.

Die Neue freut sich auf die Begegnungen mit den Menschen im Pfarrsprengel und in der Hoffnungskirchengemeinde Lögow. Sie wurde in Schwerin geboren und war als Kind oft mit ihren Eltern an der Ostsee. Daher kommt auch ihre Liebe zum Meer. Den Mauerfall erlebte die neue Pfarrerin in Berlin. Ihre Kirchengeschichte beginnt mit der Wahl in den Gemeindekirchenrat.

Zuerst in einer Behinderteneinrichtung gearbeitet

Weil sie nach dem Abitur nicht so genau wusste, was sie machen soll, arbeitete sie zunächst in einer Behinderteneinrichtung. Dann entdeckte sie in Berlin das Theologiestudium. Sie studierte in verschiedenen Orten unter anderem in Wien und Tübingen. „In Sulzbach, einem kleinen Ort etwa 40 Kilometer von Stuttgart entfernt, erprobte ich mich in meinen ersten pfarramtlichen Handlungen“, schreibt die neue Pfarrerin im Gemeindebrief. Dabei sei ihr schnell klar geworden, dass sie den Beruf gern weiter ausüben möchte.

So kam sie in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin. In Neustadt ist Gundula Reinshagen längst keine Unbekannte mehr. Zwei Jahre unterrichtete sie das Fach Religion an der Schule. Dann ging sie in den Entsendungsdienst. „Ich hatte mich entschlossen in der Region zu bleiben“, so die Pfarrerin. Die ersten Monate war sie in Kyritz tätig. Nun geht sie nach Segeletz und Lögow.

Von Sandra Bels

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