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Neue Pläne für Rheinsberger Pavillon

Jugendliche wollen Vordach bauen Neue Pläne für Rheinsberger Pavillon

Der Rheinsberger Jugendclub erweitert sein Angebot und bietet jetzt auch zweimal im Monat ein Spielcafé für Jüngere an. Allerdings fehlt den Jugendlichen noch ein Schuppen als Lagerraum für die Spielgeräte. Deshalb sind sie in Verhandlungen mit der Stadt. Recht gut sieht es für ein weiteres Projekt der Jugendlichen aus: Sie wollen ein Vordach vor ihrem Club errichten.

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Rheinsberger Jugendliche wollen für ihren Pavillon noch ein Vordach bauen.

Quelle: Regine Buddeke

Rheinsberg. Der noch recht neue Rheinsberger Jugendclub bietet jetzt regelmäßig ein Spielcafé an, und zwar jeden ersten und dritten Sonnabend im Monat. „Wir wechseln uns mit dem Familienzentrum ab“, sagte Judith Schröglmann beim Rheinsberger Sozialausschuss. Dieser tagte im Pavillon, den die Jugendlichen im Oktober in Besitz nehmen konnten. Der Neubau war notwendig geworden, weil der alte Jugendpavillon auf dem Schulhof der Heinrich-Rau-Oberschule einem Parkplatz für zwei größer werdende Supermärkte weichen musste (die MAZ berichtete).

Rheinsbergs Jugend wünscht kleine Nachbesserungen

„Wir sind mit dem Gebäude sehr zufrieden“, betonte Danilo Schlaack. Die Jugendlichen wünschen sich jedoch noch einige kleinere Nachbesserungen. So fehlt ihnen eine Art Schuppen, um in diesem die Spielgeräte für das Spielcafé unterbringen zu können. Bisher blockieren diese einen der zwei Räume im Pavillon. Die Jugendlichen sind deshalb bereits mit der Stadt in Verhandlung. Rheinsbergs Kämmerer Andreas Neubert sieht durchaus Möglichkeiten, über das sogenannte Sozialraumbudget einen Zuschuss für den geplanten Schuppen zu erhalten. Ob das noch in diesem Jahr klappen wird, liegt aber auch an den Jugendlichen. „Sie müssen die Schlagzahl vorgeben“, so Neubert. Schließlich wollen die Jugendlichen in diesem Jahr ebenfalls noch eine Art Vordach am Eingang des Pavillons anbringen. Das Material dafür haben sie bereits. Derzeit prüft die Stadt, ob das Vordach installiert werden darf. „Es sieht gut aus“, sagte gestern Vize-Bürgermeister Neubert.

Pavillon-Gelände soll besser abgegrenzt werden

Das gilt ebenfalls für eine Hecke, die das Pavillon-Gelände besser als jetzt vom Edeka-Parkplatz abgrenzen soll. Diese wird vermutlich in den nächsten Wochen gepflanzt.

Die Jugendlichen wollen im Pavillon einmal im Monat einen Musikstammtisch anbieten, bei dem jeder spielen kann, der will. „Wir hatten schon Syrer auf der Bühne, die hier ihre Musik vorgestellt haben“, sagte Schlaack. Zudem sind sowohl ein neuer Selbstverteidigungskurs als auch ein Kochworkshop geplant. Ziel sei, mit dem Pavillon ein ähnliches Angebot zu schaffen, wie es das JFZ in der Alten Brauerei in Neuruppin ist. Derzeit hat der Pavillon freitags ab 20 Uhr geöffnet sowie jeden zweiten Sonnabend für das Spielcafé. Zu den bisherigen Konzerten kamen bis zu 80 Besucher.

Von Andreas Vogel

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