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Neue Stichstraße für Erschließung geplant

Heiligengrabe Neue Stichstraße für Erschließung geplant

Die Straße zwischen den Firmen Hyflexar und Claas im Gewerbegebiet Heiligengrabe/Liebenthal soll bis zur dahinter liegenden Photovoltaikfläche verlängert und mit einem Wendehammer versehen werden. Der Bauausschuss stimmte der Aufstellung eines geänderten Bebauungsplanes bereits zu.

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Die Stichstraße soll zwischen Hyflexar (rechts) und Claas (links) entstehen.

Quelle: Foto: Wagener

Heiligengrabe. Die Straße zwischen den Firmen Hyflexar und Claas im Gewerbegebiet Heiligengrabe/Liebenthal soll bis zur dahinter liegenden Photovoltaikfläche verlängert und mit einem Wendehammer versehen werden. Der Ausschuss für Bau, Verkehr und Landwirtschaft stimmte der Aufstellung eines geänderten Bebauungsplanes auf seiner jüngsten Sitzung bereits zu.

Erforderlich mache sich das Ganze, weil sich in den vergangenen Jahren „Überschneidungen bei den Verkehrsflächen ergaben, die nicht zum Bebaungsplan passen“, sagte Christian Duchrau von der Bauverwaltung der Gemeinde Heiligengrabe auf der Sitzung. Der Grund dafür sei heute nicht mehr nachzuvollziehen.

Kosten sparende Variante

Die hinter Claas und Hyflexar liegenden Flächen sollen nun zukunftssicher erschlossen werden, um sie möglichen Interessenten als Bauplätze anbieten zu können. „Um Kosten zu sparen, wollen wir keine Ringerschließung“, sagte Christian Duchrau und nannte daher eine Stichstraße mit Wendehammer als geeignetere Variante.

Durch das Verlängern der Straße solle laut Duchrau auch die Photovoltaikanlage besser erreichbar werden. Zurzeit dient die kurze Straße lediglich dazu, die Einfahrten der beiden genannten Firmen zu erreichen.

Um die geplante Veränderung zu ermöglichen, müsse der Bebauungsplan geändert werden. Voraussichtlich im Dezember solle der erste Entwurf des neuen Planes für das beschriebene Gebiet vorgelegt werden.

Bauamtsleiterin Andrea Asse fügt hinzu, dass potenziellen Interessenten nur noch wenige Flächen in dem Gewerbegebiet angeboten werden könnten. Sie sprach auf der Sitzung des Ausschusses von „vagen und vorsichtigen“ Anfragen potenzieller Investoren, die sich auf das beschriebene Areal im Gewerbegebiet bezögen. Dann gehe es meist um Flächengrößen von 1,5 bis drei Hektar. Für diese Größe reiche eine Stichstraße als Erschließung völlig aus. Legt man diese Platzbedarfe zugrunde, könnten sich in diesem Bereich noch etwa fünf bis sechs Unternehmen ansiedeln, so die Bauamtsleiterin.

Von Björn Wagener

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