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Ostprignitz-Ruppin Neue Wanderwege eingeweiht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Wanderwege eingeweiht
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00:17 04.05.2017
Die ersten 300 Meter liefen alle Wanderer noch gemeinsam, bevor sie sich auf ihre Wahl-Strecken verteilten.  Quelle: Björn Wagener
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Dranse

 Knapp 100 Freizeitwanderer nahmen am Montag zwei neue Routen rund um Dranse unter die Füßen und eröffneten sie damit ganz offiziell. Zur Wahl standen der rund 10,5 Kilometer lange Rundweg um den Dranser See mit Einkehr in den Kiosk am Naturcampingplatz Blanschen und ein 9,3 Kilometer langer Rundweg „Wiesen, Felder und Auen“ mit Einkehr in die Schmökerstuw in Berlinchen. „Ich wünsche uns allen muntere Füße und schönes Wetter. Heute ist der Weg das Ziel, lasst uns die Natur genießen“, sagte Petra Habegger vom Vorstand des Tourismusvereins Wittstocker Land kurz bevor es losging. Zuvor hatte sie allen Helfern gedankt, die es möglich machten, die Wanderwege auszuweisen. Sie sind farbig markiert, so dass Wanderer, die dort allein unterwegs sind, sich nicht verlaufen.

Mit den neuen Wanderwegen rund um Dranse – insgesamt sind es sogar drei – sei ein Etappenziel bei dem Vorhaben erreicht worden, das Wanderwegenetz rund um Wittstock noch attraktiver zu machen. „Das Ganze ist natürlich noch ausbaufähig. Arbeit bleibt genug“, sagte Petra Habegger.

Auftakt zu Gemeinschaftsprojekt

Tatsächlich sind die Rundwanderwege nur der Auftakt zu einem Gemeinschaftsprojekt der fünf Dörfer Dranse, Sewekow, Berlinchen, Zempow und Schweinrich. Unter dem Motto „Fünf-Sterne-Region“ will jeder dieser Wittstocker Ortsteile Wanderwege entwickeln und sie auf einer Tafel an zentraler Stelle im Dorf präsentieren. Dranse ist dabei am weitesten fortgeschritten. Dort gibt es eine solche Tafel bereits. In den anderen Dörfern wird an diesem Ziel gearbeitet.

Die Wanderer, die sich am Feiertag auf den Weg machten, kamen nicht nur aus Dranse, sondern auch den umliegenden Dörfern und aus Wittstock. Reinhild Schwope war sogar mit dem Fahrrad aus Pritzwalk gekommen, um von Dranse aus mitzuwandern. „Sonst nutzt man den 1. Mai ja doch nur zum Arbeiten“, meinte sie. Mancher hatte auch seinen Hund mitgebracht. Petra und Markus Habegger,die sich stark für die Entwicklung der Wanderwege einsetzten, waren zufrieden mit der Resonanz beim Anwandern. „Eigentlich hatte sich auch Bürgermeister Jörg Gehrmann angemeldet, aber er ist leider doch nicht gekommen“, bedauerte Petra Habegger.

Von Björn Wagener

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