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Ostprignitz-Ruppin Neuer Anlauf für Gehweg in Papenbruch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuer Anlauf für Gehweg in Papenbruch
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02:15 26.02.2016
Soll endlich Gehwege bekommen: Die Ortsdurchfahrt in Papenbruch. Quelle: Foto: Björn Wagener
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Papenbruch

Die Papenbrucher haben sich am Montagabend auf eine Trassenführung für ihren künftigen Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt im Dorf geeinigt. Er würde zwar rechts und links der Straße geführt, allerdings jeweils mit unterschiedlichen Abständen zur Fahrbahn. Auf der rechten Seite aus Richtung Wittstock soll mehr Platz zwischen Straße und Weg bleiben als auf der gegenüber liegenden Seite.

Bärbel Heuer vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Babitz stellte auf der Ortsbeiratssitzung am Montag mögliche Varianten der Trassenführung vor – nicht zum ersten Mal. Denn die Gehweg-Frage ist in Papenbruch nicht neu. Bereits 2013 und 2014 befasste sich der Ortsbeirat damit. Damals favorisierte man die Variante, den Weg beidseitig direkt an der Landesstraße entlang zu führen. Doch das wurde vom Landesbetrieb Straßenwesen abgelehnt. Begründung: Sollte die Ortsdurchfahrt einmal saniert werden, bestünde die Gefahr, dass der dann neue Gehweg abermals angefasst werden müsste, wenn sich die Straße durch die Sanierung verändert – etwa bei den Höhen, der Breite oder der Trassenführung. Das erneute Anpassen des Weges an die Straße würde wiederum zusätzliche Kosten und Aufwand verursachen, was natürlich vermieden werden soll. Diesen Standpunkt des Landesbetriebes gab Bärbel Heuer am Montagabend auf der gut besuchten Beiratssitzung wieder.

Gehwegbau in Papenbruch

Die Papenbrucher sprachen sich auf der Beiratssitzung am 10. April 2014 dafür aus, einen Gehweg an der Straße entlang zu führen, wenn er denn überhaupt gebaut würde.

Mit dieser Entscheidung hatten die Papenbrucher gehofft, dass sich der Landesbetrieb Straßenwesen an den Kosten für die Erneuerung der zum Teil sehr maroden Straßenentwässerungsrinne beteiligen würde, weil der Weg dann diesen Bereich tangiert hätte. Doch dieser Plan ging nicht auf, wie sich herausstellte.

Das Ingenieurbüro Bärbel Heuer war schon 2014 nicht begeistert von der Trassenführung. Ein Gehweg entlang der Hausreihe wurde als günstiger angesehen – höhere Sicherheit, kürzere Zuwegungen, geringere Baukosten wurden damals unter anderem als Vorteile angegeben.

Folge: Die Sache landete nun postwendend wieder in Papenbruch – mit dem genannten Ergebnis. Dass der künftige Gehweg auf einer Seite weiter von der Straße abgerückt werden soll als auf der anderen, liegt daran, dass die heutige Ortsdurchfahrt auf einer Seite über eine noch recht intakte Entwässerungsrinne verfügt, auf der anderen Seite nicht. Dort ist alles alt und kaputt. Eben dort wird mehr Platz zum Gehweg eingeräumt – quasi als Baupuffer.

Ob der Gehweg aber tatsächlich wie gewünscht umgesetzt werden kann, ist bislang offen. Es hängt davon ab, ob der Landesbetrieb der favorisierten Variante zustimmt und ob Geld für den Bau vorhanden ist. Am liebsten wäre es den Papenbruchern, wenn gleich die ganze Ortsdurchfahrt saniert werden könnte. Aber daraus wird vorerst nichts. Denn dafür wird die Verbindung als zu unbedeutend eingestuft. Eine Verkehrszählung habe eine Frequenz von etwa 1000 Fahrzeugen pro Tag ergeben. Das sei nicht genug, um eine Sanierung finanziell zu rechtfertigen, teilte Arno Beck vom Bauamt der Gemeinde Heiligengrabe die Auffassung des Landesbetriebes mit. Obwohl das so ist, spiele eine mögliche Straßensanierung für die Trassenplanung des Gehweges ein Rolle. Schließlich könne es ja doch einmal sein, dass die Straße in fernerer Zukunft saniert wird.

Von Björn Wagener

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