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Neuer Antrag zur Turnhalle Vehlow

Fraktion will Innensanierung mit Fördergeld realisieren Neuer Antrag zur Turnhalle Vehlow

Die Bürgerfraktion der Gemeindevertretung Gumtow stellt den Antrag nach der energetischen Sanierung jetzt auch die restlichen Innenarbeiten der Turnhalle Vehlow abzuschließen. Dafür soll der Bürgermeister Fördermittel beantragen. Die Fraktion legt ein Rechenbeispiel für den Eigenanteil der Gemeinde vor. Spenden spielen dabei eine Rolle.

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Ehrenamtler und Firmen haben den Innenraum der Halle in Eigenregie fertiggestellt. Nun fehlen noch die Sanitäranlagen.

Quelle: Sandra Bels

Gumtow. Die Turnhalle in Vehlow und das Renaissanceschloss Demerthin spielen Dienstagabend im Hauptausschuss der Gemeindevertretung Gumtow eine Rolle. Seine Mitglieder treffen sich um 19 Uhr im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung in Gumtow.

Die Bürgerfraktion hat den Antrag zur Turnhalle eingereicht. Nach der energetischen Sanierung soll jetzt auch die restlichen Innenarbeiten abgeschlossen werden. Bürgermeister Stefan Freimark soll per Beschluss beauftragt werden, die dafür notwendigen Schritte einzuleiten und Fördermittel zum Beispiel über Leader zu beantragen. In der Beschlussvorlage heißt es, dass notwendige Haushaltsmittel für den Eigenanteil in den Haushaltsplan 2017 aufzunehmen oder wenn auf Grund von Fristen notwendig, überplanmäßig einzustellen sind. Dem entgegenstehende Beschlüsse sollen aufgehoben werden.

Grundsatzbeschluss muss aufgehoben werden

Gemeint ist der Grundsatzbeschluss der Gemeindevertreter vom April 2014. Darin heißt es, dass die Gemeinde kein Geld für die Innensanierung ausgibt. Bei der Diskussion über den Haushalt 2016 wurde aber vom Vehlower Ortsbeirat die Innensanierung der Turnhalle an die erste Stelle gesetzt. Schon damals gab Freimark zu bedenken, dass die Halle der Gemeinde gehört und sie deshalb Fördermittel für eine Innensanierung beantragen müsse. Der dafür notwendige Eigenanteil soll über Spendengelder zusammenkommen. Der Kulturverein und der Sportverein haben laut Beschlussvorlage bereits Geldspenden von mehr als 22 000 Euro eingeworben. Ehrenamtliche Arbeiten und Hilfen von Unternehmen brachten jeweils den Wert von fünfstelligen Summen ein. Beides zusammen könnte den Eigenanteil von 50 000 Euro bei einer Gesamtsumme von 200 000 Euro ergeben, rechnet die Bürgerfraktion vor. Die Fertigstellung der Sanitär- und Umkleideräume, der Flur- und Technikräume und des Gemeinderaums mit Kosten wären damit abgehakt und die Turnhalle fertig.

Sanierungs- und Nutzungsanalyse ist zu erarbeiten

Zum Renaissanceschloss Demerthin wird dem Hauptausschuss eine Informationsvorlage vorliegen. Darin geht es um die Erarbeitung einer Sanierungs- und Nutzungsanalyse für Schloss und Umfeld. Die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Prignitz und das Landesamt für Denkmalpflege haben dafür eine Aufgabenstellung erarbeitet und Architektur- sowie Ingenieurbüros empfohlen, die aus fachlichen Gründen diese Aufgaben erledigen könnten. Gefordert werden unter anderem eine Bestandsaufnahme, die statische Bewertung des Ist-Zustandes und eine Kostenschätzung für eine nutzungsneutrale Restaurierung und Sanierung des Renaissanceschlosses.

Von Sandra Bels

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