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Neuer Chef bei Wittstocks Rosenfreunden

Frisch ins Amt gewählt Neuer Chef bei Wittstocks Rosenfreunden

Rainer Kröger aus Putlitz ist der neue Vorsitzende des Freundeskreises Wittstock der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde. Er wurde am Sonnabend von den Mitgliedern in diese Position gewählt. Kröger löst Ines Lehmann aus Blesendorf ab. Vor der Wahl am Sonnabend gab es einen Arbeitseinsatz am Wappenbeet in Wittstock.

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Rainer Krüger löst Ines Lehmann an der Spitze des Freundeskreises ab.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Rainer Kröger aus Putlitz ist der neue Vorsitzende des Freundeskreises Wittstock der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde. Er wurde am Sonnabend in diese Position gewählt und löst damit Ines Lehmann aus Blesendorf ab, die dem Verein aber weiterhin treu bleibt. Gegründet wurde er 1995. Aktuell gehören ihm 29 Mitglieder an, davon 16 aktive.

„Ines Lehmann hinterlässt große Fußstapfen. Sie hat viel für den Freundeskreis getan. Ich möchte die Menschen auch künftig an das Kulturgut Rose heranführen und die Liebe zu dieser Pflanze befördern“, sagt Kröger, der seit Jahren gemeinsam mit seiner Frau Gudrun ein „Faible“ für die Königin der Blumen habe. In ihrem Garten befänden sich rund 180 Rosen in 160 verschiedenen Sorten, berichtet Rainer Kröger. Ines Lehmann stehe dieser beeindruckenden Anzahl aber kaum nach, wie sie sagt. „Wir überbieten uns immer gegenseitig.“

Mäuse machen Probleme

Am Sonnabend wurde aber nicht nur gewählt, sondern auch gearbeitet. Am Wappenbeet am Wittstocker Ortseingang aus Richtung Pritzwalk trafen sich acht Mitglieder des Freundeskreises, um die dortigen Rosen zurückzuschneiden und die gesamte Anlage fit für den Frühling zu machen. Auf rund 600 Rosen schätzt Ines Lehmann die Anzahl der Pflanzen, die sich auf dem angelegten Areal befinden. „Es sind etwas weniger geworden. Wir haben Probleme mit Mäusen, die die Wurzeln abfressen“, sagt sie. Verantwortlich für das Beet sei zwar die Stadt Wittstock, aber die Rosenfreunde helfen bei der Pflege, so wie am Sonnabend. Ausgelegt sei die Anlage in Form des Wittstocker Wappens für 1000 Rosen. Die ursprüngliche Idee war, dort für jedes geborene Wittstocker Kind eine Rose zu pflanzen. „Aber den Pflegeaufwand zu bewältigen, hält man nicht durch“, so Ines Lehmann. Deshalb werde derzeit daran gedacht, das Wappenbeet komplett umzugestalten – vor allem auch im Hinblick auf die Landesgartenschau (Laga), die 2019 in Wittstock ausgerichtet wird. Wie sich der Bereich konkret verändern wird, müsse noch mit der Stadt Wittstock abgestimmt werden. Ines Lehmann könnte sich eventuell Wildrosen vorstellen, die Büsche bilden und einen ansprechenden Blütenschmuck böten. Aber eine solche Umgestaltung müsse sich natürlich ins Laga-Konzept einfügen. „Ich möchte da nicht vorgreifen. Wir müssen jetzt erst einmal die Gründung der Laga GmbH abwarten.“ Dennoch betont sie, dass Hinweise und Ideen zur Neugestaltung des Areals willkommen seien.

Künftig besucherfreundlicher

Die Rosen, die sich zurzeit dort befinden, könnten hingegen an eine andere, noch nicht bestimmte Fläche, umgepflanzt werden. Der neue Ort sollte vor allem besucherfreundlicher sein – mit einer Zuwegung und Bänken, wo sich Spaziergänger ausruhen und den Anblick genießen können. All das bietet das jetzige Wappenbeet nicht. Es liegt auf einer Freifläche nahe der Straße. Einen Weg dorthin gibt es nicht. Außerdem haben die Rosen dort keinerlei Schutz vor Wind und Wetter. Ines Lehmann könnte sich vorstellen, dass Patenschaften für Rosen vergeben werden könnten – sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen.

Von Björn Wagener

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