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Neuer Jugendclub öffnet Türen

Freyenstein Neuer Jugendclub öffnet Türen

Fußballspielen, Filmegucken, Basteln – vieles ist seit Dienstag im neuen Jugendclub in Freyenstein möglich. Bis die Freizeitmöglichkeit im Ort geschaffen werden konnte, vergingen Jahre – nun, wo die Einrichtung von Marina Hausmann aus Neu Cölln betreut wird, soll erstmal geschaut werden, wie der Club ankommt.

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Marina Hausmann ist gespannt, welche Wünsche und Erwartungen die Jugendlichen haben.

Quelle: Christian Bark

Freyenstein. Über zwei Jahre hat es von der Idee bis zur Umsetzung gedauert – nun, am Dienstag, öffnete der neue Jugendclub in Freyenstein seine Türen für Kinder und Jugendliche. Zugegeben, Jugendclubbetreuerin Marina Hausmann hatte auch am Tag der Eröffnung noch viel zu tun, um den großen Raum in der alten Schule für die jungen Besucher herzurichten.

„Ich habe Anfang September begonnen, den Raum zu gestalten“, berichtete die 57-Jährige. Dabei habe sie die Wände gestrichen und die vorhandenen Möbel mit allerhand Spielzeug befüllt. Von Federballschlägern über Fußbälle bis hin zu Gesellschaftsspielen sei im Club alles vorrätig. Einen Großteil der Spielgeräte hatte die Stadt Wittstock dem Club zur Verfügung gestellt. „Darin dürfen einige hundert Euro geflossen sein“, schätzte Manuela Ruschke vom Kulturamt der Stadt, die sich am Dienstag gemeinsam mit ihrer Kollegin Angie Peters vom Werden in den Räumen des neuen Clubs überzeugen konnte. „Wir werden zeitnah ein Infoschild gestalten, das wir vorm Eingang der alten Schule anbringen wollen“, kündigten die beiden Stadtmitarbeiterinnen an.

Kinder und Jugendliche und Jugendliche können sich ganz nach ihren Wünschen beschäftigen

Kinder und Jugendliche und Jugendliche können sich ganz nach ihren Wünschen beschäftigen.

Quelle: Christian Bark

Marina Hausmann freute sich derweil über jede Unterstützung. Auch von Jugendsozialarbeiterin Uta Lauterbach, die sie bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beraten will. „Man kann alles lernen“, sagte Hausmann, die als Mutter und Oma bereits einige Erfahrungen im Umgang mit Kindern mitbringt. Zum Club nach Freyenstein will sie übrigens jeden Tag mit dem Fahrrad von ihrem Wohnort Neu Cölln radeln, wie sie sagte – auch bei Wind und Wetter. „Es ist ja nicht weit und Bewegung hält fit“, so die 57-Jährige.

Uta Lauterbach (r) hatte noch einen Präsentkorb für Marina Hausmann dabei

Uta Lauterbach (r.) hatte noch einen Präsentkorb für Marina Hausmann dabei.

Quelle: Bark

Lauterbach brachte noch weitere Spielsachen und große Papierbögen mit. „Da könnt Ihr alle eure Wünsche an den neuen Jugendclub verewigen“, forderte sie die Geschwister Jamie und Josie Millies auf, die nach ihrem Schultag in Meyenburg dem Jugendclub einen ersten Schnupperbesuch abstatteten. Fußball stand bei Jamie ganz oben auf der Wunschliste, seine Schwester Josie würde auch gerne Filme schauen. „Fernseher und Spielkonsolen folgen noch“, versicherte Lauterbach. Unterdessen hatte Jamie noch einen weiteren Fußballbegeisterten dazugewonnen, Janes Stürmer. Den Kindern passte es laut Wunschliste am Besten, wenn der Club unter der Woche zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet ist. „Wir sind bei den Zeiten Flexibel“, erklärte Bernd Stebner, Chef der Wittstocker Beschäftigungsgesellschaft, über die Hausmanns Maßnahme läuft. Noch bis 31. August 2017 wird diese Stelle Stebner zufolge gefördert, danach müsse man schauen.

Der Club ist immer dienstags bis samstags zwischen 13.30 und 17.30 Uhr für Jugendliche geöffnet.

Von Christian Bark

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