Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Neuer Kopf beim Kyritzer Klosterviertelverein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuer Kopf beim Kyritzer Klosterviertelverein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 06.06.2016
Hartmut Rein ist neuer Vorsitzender des Fördervereins Klosterviertel. Quelle: Privat
Anzeige
Kyritz

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Klosterviertel Kyritz wählte kürzlich Hartmut Rein zum neuen Vorsitzenden und Manfred Michaelis zum neuen Schatzmeister. Der Tourismus- und Regionalentwicklungsberater Rein studierte Garten- und Landschaftsplanung, bevor er sich vor 26 Jahren auf dem Gebiet der Tourismus- und Regionalberatung in Berlin selbstständig machte. Seither berät er die Tourismusbranche in Deutschland und international. Seit 2010 ist er Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde und leitet dort den Masterstudiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement. Er wohnt im Kyritzer Ortsteil Ganz, wo er nun schon in der zweiten Saison das Kulturprojekt „ganz.kultur“ managt.

Konsens sei, dass der Klausurflügel gerettet werden muss

Hartmut Rein sehe die Umgestaltung des Klosterviertels zum Kulturstandort als „Beginn einer neuen Epoche für das derzeit untergenutzte Stadtgebiet“, wie der Verein mitteilt. Die Nutzung des Klosterviertels als Kulturstandort werde nicht nur den Bestand der Gebäude sichern, sondern auch zu einer wesentlichen Attraktivitätssteigerung der Altstadt und der Stadt Kyritz insgesamt beitragen. Weil die vom Land dafür vorgehaltenen Fördermittel nur noch begrenzte Zeit zur Verfügung stehen, bedürfe es dringend eines Konsenses über die künftige Entwicklung zwischen allen für das Viertel Engagierten. Nach Gesprächen, unter anderem mit Mitgliedern der Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“, sei bereits deutlich geworden: „Es besteht in der Kyritzer Bevölkerung ein breiter Konsens, dass insbesondere der baugeschichtlich wertvolle Klausurflügel dringend vor dem weiteren Verfall gerettet werden muss.“

Termine für zahlreiche Kulturveranstaltungen

Die „Kyritzer Knattermimen“ haben im Klostergarten die Basis für eine kulturelle Entwicklung des Klosterviertels gelegt. Mit der Entwicklung des Gesamtareals könne nun das Kyritzer Kulturangebot weiterentwickelt werden. Der Förderverein werde sich dazu „auch in den nächsten Monaten intensiv in die Planungen zur Gestaltung des Klosterviertels Kyritz einbringen“. Gleichzeitig will der Verein mit eigenen Kulturveranstaltungen auf das Klosterviertel Kyritz auch überregional aufmerksam machen: Den Start bildet das Konzert der Reihe „Klassik und mehr“ von „Triokubik“ mit dem Titel „Klassik meets Tango“ am heutigen Sonnabend ab 15 Uhr.

Am 25. Juni steht um 20 Uhr „Sommernachtsreigen“ – ein getanztes Märchen – auf dem Programm. Weiter geht es am 21. Juli um 20 Uhr mit der „Simon und Garfunkel Revival-Band“. Und auch zum Tag des offenen Denkmals am 11. September wird das Klosterviertel Kyritz präsentiert. Ab dem 7.  Juni wird das Franziskanerkloster Kyritz zudem bei einer Ausstellung des Vereins „Klosterland“ im Foyer des Brandenburger Landtags über den Sommer vorgestellt.

Von MAZ-Online

Wer im Ruppiner Land mehrere Orte rund um Gastronomie und Erlebnislandwirtschaft auf einen Streich kennenlernen möchte, kann dazu das neue Angebot der Ostprignitz-Ruppins Verkehrsgesellschaft buchen: die „Ruppiner Genießer-Tour“. Momentan gilt sie noch als Versuch. Wird die Tour aber gut angenommen, dürften sich bald auch andere Regionen über sie freuen.

06.06.2016

Seit Jahresbeginn ist Anna Hellmich Pfarrerin in Kyritz. Nun besetzt auch die zweite Stelle eine Frau: Gundula Reinshagen. Beide befinden sich im Entsendungsdienst. Insgasamt ist das in der Kyritzer Kirchengeschichte neu. Unterdessen kann sich Pfarrer Gebauer – einst ebenso Entsendeter – jetzt wohl etwas ruhigeren Gewissens von der Stadt verabschieden.

06.06.2016
Ostprignitz-Ruppin Erinnerungen an die „Nebenstrecke“ - Göriker Kulturmagazin: Nur die Idee lebt noch

Knapp 130 Einwohner, versteckt in einem Winkel an der Kreisgrenze von Prignitz und Ostprignitz-Ruppin: Das ist Görike. Dass dort einst ein Kulturmagazin für die gesamte Region von Lindow bis Lenzen produziert wurde, vermag man sich kaum vorstellen. Es blieb auch ein Idealistenprojekt – für das vor genau zehn Jahren der Neustart verkündet wurde.

06.06.2016
Anzeige