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Neuer Ortsbeirat gewählt

Klosterheide Neuer Ortsbeirat gewählt

Lange war Klosterheide „unregiertes“ Terrain. Die Ex-Ortsvorsteherin Susan Lutter hatte das Amt bereits vor Monaten abgegeben. Ende Januar durften die Klosterheider in ordentlicher Wahl ihr Kreuzchen machen: Andreas Baldin, Thomas Lutter und Philipp Ast erhielten die meisten Stimmen und sind nun der neue Ortsbeirat. Ortsvorsteher wurde Baldin.

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Per Stimmzettel zum neuen Ortsbeirat gewählt: Philipp Ast, Thomas Lutter, Andreas Baldin (v. l.) – letzterer ist neuer Ortsvorsteher.

Quelle: Regine Buddeke

Klosterheide. Andreas Baldin ist der neue Ortsvorsteher von Klosterheide. In der konstituierenden Sitzung des erst seit Ende Januar gewählten Ortsbeirates wurde er am Donnerstag einstimmig gewählt.

Für das Amt Lindow sei die Situation neu gewesen, erläutert Amtsleiterin Carmen Noack den drei Neuen des Ortsbeirates. Normalerweise muss der bisherige Ortsvorsteher zur Wahl-Sitzung einladen. Da aber die bisherige Amtsinhaberin Susan Lutter den Posten aus gesundheitlichen Gründen schon vor längerer Zeit abgab und weggezogen ist und es seit vielen Monaten gar keinen Ortsbeirat gab, musste stattdessen die Kommunalaufsicht tätig werden. Der Landrat persönlich lud letztlich zur Wahl ein.

Am 22. Januar konnten die Klosterheider ihre Stimme abgeben – die Wahlbeteiligung lag bei 54,3 Prozent. Von den vier zur Wahl stehenden Kandidaten entfielen auf Andreas Baldin 153 Stimmen, auf Thomas Lutter 43 und auf Philipp Ast 38 Stimmen. Die Wahl von Andreas Baldin als neuer Ortsvorsteher lag also nahe – sein Stellvertreter ist Thomas Lutter.

„Der richtige Mann. Jetzt kann es in Klosterheide wieder aufwärts gehen“, gratulierte Lindows Bürgermeisterin Heidrun Otto dem frischgebackenen Ortschef, der in Ermangelung geeigneter Räumlichkeiten im Dorf unbürokratisch – und nicht zum ersten Mal – seine Privaträume für Klosterheider Belange zur Verfügung gestellt hat. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, lobt Heidrun Otto diese Tatsache. Und auch Carmen Noack sagte dem Ortsbeirat Unterstützung in allen Fragen zu. Andreas Baldin hat schon eine Wunschliste. Neben einem Kostenzuschuss für den „Sportplatzbungalow“ wünscht er sich, dass der Bauhof des Amtes endlich den Radweg nach Klosterheide säubern lässt. „Sonst brauchen wir keinen Radweg“, sagt er. „Der Bauhof kann nicht immer alles leisten“, gibt Carmen Noack zu bedenken. Der Bedarf könne indes immer angemeldet werden. „Wir versuchen, das so einzutakten, dass alle zufrieden sind.“

Von Regine Buddeke

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