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Neuer Pächter für Lokal am Ruppiner See

Jetzt wird es italienisch Neuer Pächter für Lokal am Ruppiner See

Seit mehr als drei Jahren steht das einstige spanische Restaurant „La Caleta“ leer. Dabei liegt es direkt am Ruppiner See in Neuruppin. Dennoch fand sich für die Gaststätte, die bis November 2012 von einer Tochter der Ruppiner Kliniken betrieben wurde, lange kein neuer Pächter. Nun gibt es jemanden, der dort moderne italienische Küche anbieten will.

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Das Restaurant soll bald wieder eröffnet werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Nach jahrelanger Suche haben die Ruppiner Kliniken jetzt endlich einen neuen Pächter für das spanische Restaurant „La Caleta“ gefunden. Nach MAZ-Informationen stammt dieser aus Berlin und will in der Gaststätte, die sich direkt am Ufer des Ruppiner Sees befindet, künftig moderne italienische Küche anbieten.

Dieses Schild heißt vermeintliche Gäste  willkommen

Dieses Schild heißt vermeintliche Gäste willkommen.

Quelle: Peter Geisler

Das Restaurant war einst als zusätzliches Standbein für das Krankenhaus gedacht. Eine Tochterfirma der Pro-Klinik-Holding, zu dem das Neuruppiner Krankenhaus gehört, hatte dazu das frühere Direktorenhaus der 2007 abgerissenen Stärkefabrik Reitsema & Bölke für rund 700 000 Euro saniert. Der Ruppiner Catering Service (RCS), eine weitere Tochter der Holding, betrieb das Restaurant, das im Mai 2009 eröffnet wurde. Die Gaststätte sollte etwas Flair und lockerleichte Lebensart aus dem Mittelmeerraum nach Neuruppin bringen. Denn „La Caleta” werden in Spanien kleine Buchten an der Meeresküste genannt, in denen Fische ihre Schlupfwinkel finden. Doch schon nach drei Jahren kam das Aus für das Restaurant: Nachdem Landrat Ralf Reinhardt im Januar 2012 den damaligen Klinikchef Horst-Michael Arndt überraschend und fristlos gekündigt hatte, mehrten sich auch aus der Politik kritische Stimmen. Mehrere Kreistagsabgeordnete bezweifelten, dass es zu den Aufgaben eines kommunalen Unternehmens gehört, ein Restaurant zu betreiben und damit privaten Gaststätten Konkurrenz zu machen. Daraufhin verkündete im November 2012 der neue Klinikchef Matthias Voth schließlich das Aus für das spanische Restaurant: Fünf Mitarbeitern wurde gekündigt. Weil diese sich dagegen vor dem Arbeitsgericht wehrten, verzögerte sich jedoch zunächst die Suche nach einem Nachnutzer.

Verkauf für 1,5 Millionen Euro kam nicht zustande

Ursprünglich hatten die Kliniken vor, sich sogar ganz von dem Restaurant zu verabschieden und es zu verkaufen. Im Gespräch war eine Summe von etwa 1,5 Millionen Euro. Doch für diesen Preis fand sich kein Käufer. Deshalb war das „La Caleta“ im April 2014 erneut zur Pacht ausgeschrieben worden. Damit den Kliniken nicht nur Kosten für das leer stehende Gebäude entstehen, wurden die im Obergeschoss befindlichen vier Appartements bereits vor geraumer Zeit an Ärzte vermietet, die nicht in Neuruppin wohnen.

Am Montag, 18. Januar, wollen die Ruppiner Kliniken den neuen Pächter des einstigen „La Caleta“ offiziell vorstellen. Dann wird sich wohl ebenfalls klären, wann und unter welchem Namen das Restaurant wieder öffnen wird. Bisher heißt immer noch ein Gecko auf den Schildern vermeintliche Gäste willkommen – obwohl die Gaststätte seit drei Jahren dicht ist.

Von Andreas Vogel

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