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Ostprignitz-Ruppin Neuer Polizeichef stellt sich vor
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuer Polizeichef stellt sich vor
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02:15 15.01.2018
Zur Amtseinführung von Polizeidirektor Frank Storch (M.) als Chef der Polizeidirektion Nord gratulierten Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde und Ordnungsamtsleiterin Annette Friedrichs. Hinten links: Egbert Simons, Präsident des Landgerichtes Neuruppin. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Unter den Klängen der Combo des Landespolizeiorchesters ist am Freitag Frank Storch (51) zum Nachfolger von Bernd Halle als Chef der Polizeidirektion Nord in sein Amt eingeführt worden. Halle war zum Jahresende nach 43 Jahren bei der Polizei in den Ruhestand gegangen.

Zur offiziellen Einführung von Storch, der 1987 als Schutzpolizist beim Volkspolizeikreisamt (VPKA) in Oranienburg angefangen hat, hatte die Polizei den Sitzungssaal im Neuruppiner Rathaus gemietet. Immerhin war nicht allein die Führungsriege der Direktion gekommen, die für die drei Kreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel zuständig ist, sondern auch mehrere Vertreter aus den Städten und Gemeinden. „Wir brauchen die Zusammenarbeit mit den Kommunen“, betonte Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke. Von den 997 Planstellen, die die Direktion Nord hat, sind zwar 30 unbesetzt. Gleichwohl sei sie gut aufgestellt, so Mörke. Dennoch sieht der Polizeipräsident neben dem Aufstocken des Personals und dem Sichern des normalen Dienstablaufes noch weitere Aufgaben. So bezeichnete er es als „nicht ideal“, dass die Polizei in Neuruppin auf so viele Standorte verteilt ist. Denn die Verkehrspolizei hat beispielsweise ihren Sitz in einem einstigen Industriegebäude im Gewerbegebiet Treskow – weil am eigentlichen Sitz der Direktion in der Fehrbelliner Straße einfach nicht genügend Platz ist. Auch der Chef der Kriminalpolizei der Direktion sitzt mit mehreren Mitarbeitern in Treskow, allerdings an anderer Stelle. Mörke ist das zu sehr verteilt. Er würde die Polizei lieber mehr zusammen in Nähe der Innenstadt sehen.

Während er die Zusammenführung als eine Aufgabe für die nächsten fünf Jahre bezeichnete, gilt für den Neubau eines Polizeigebäudes in Rheinsberg „oberste Priorität“. Die Planungen für das Gebäude in der Schillerstraße – dort befindet sich auch die Wasserschutzpolizei – sind weit gediehen und werden derzeit vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) bewertet. Danach muss das Land entscheiden, ob, wann und wie viel Geld es für den Neubau zur Verfügung stellt. Mörke wollte am Freitag nicht versprechen, dass die Arbeiten in Rheinsberg noch in diesem Jahr starten werden. Jedoch rechnet der Polizeipräsident mit einem Einzug in das Gebäude „in den nächsten drei Jahren“. Derzeit ist die Rheinsberger Wache in der Berliner Straße 19 untergebracht. Die Räume dort sind bis Juni 2020 gemietet.

Der neue Polizeidirektor Frank Storch bekannte am Freitag, dass mit der neuen Aufgabe für ihn „ein Traum in Erfüllung“ gegangen sei. „Was kann man sich mehr wünschen, als so eine Verantwortung zu übernehmen?“ Storch, der an der Humboldt-Universität in Berlin Kriminalistik studiert hat, sprach von einem „Perspektivwechsel“. Schließlich hat er seit 2001 in verschiedenen Positionen im Polizeipräsidium gearbeitet. Er komme in die „kleinste, aber feinste Direktion Brandenburgs“. Storch ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit der Familie in Hohen Neuendorf.

Von Andreas Vogel

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