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Neuer Rewe-Markt: Endspurt vor Eröffnung

Wittstock Neuer Rewe-Markt: Endspurt vor Eröffnung

Wittstock bekommt einen neuen Rewe-Markt. Er wird am 30. November eröffnet. Das Einräumen der Ware hat längst begonnen. Marktleiter Volker Weiß und sein Team haben alle Hände voll zu tun. Der Chef führte in den vergangenen Tagen auch noch Einstellungsgespräche.

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Blick in den neuen Rewe-Markt. Er wird am 30. November eröffnet.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Jeder Handgriff hat System. Wenn Christian Peters, Bezirksleiter bei Tchibo, das Sortiment ins Regal einräumt, stellt er die Produkte nicht einfach nur irgendwo ab. „Es gibt einen Regalspiegel“, sagt er und weist auf das Blatt vor sich. Darauf ist zu erkennen, wie eine Tchibo-Auslage angeordnet sein soll. Es komme natürlich darauf an, dass alles ansprechend präsentiert wird, sagt er. Peters war am Dienstag in guter Gesellschaft – überall füllten sich zusehends die Regale. Was in Flaschen oder Kartons verpackt ist, steht größtenteils schon an Ort und Stelle. Tiefkühlprodukte kommen etwas später, und zum Schluss folgen die Frische-Artikel wie Obst und Gemüse oder Fleisch.

Der Countdown läuft

Der Countdown läuft: Der neue Rewe-Markt in der Röbeler Straße in Wittstock öffnet am Mittwoch, 30. November, um 17 Uhr seine Pforten. Längst hat er sich von einer Baustelle in eine Verkaufsstelle gewandelt. Fertig ist sie freilich noch nicht. Überall wird gewerkelt, installiert, sortiert, eingeräumt. Kabelstränge hängen von der Decke, Arbeiter richten die Kühlregale her, im Getränkebereich wird darüber diskutiert und probiert, wie die Tragekästen am besten angeordnet werden sollen, Verpackungsmaterial liegt auf Rollwagen. Draußen legen Pflasterer und Maler letzte Hand an, überall stehen Handwerkerfahrzeuge – und mittendrin steckt der Marktleiter Volker Weiß. Zeit hat er eigentlich keine. „Nur eine Minute“, das hört er in diesen Tagen immer wieder, wenn er von Arbeitern oder Firmenvertretern angesprochen wird, weil es mal wieder irgendwo hakt. Dann geht es um kleinere Dinge wie zu enge Abstände beim Regaleinräumen oder größere wie die noch zu installierende Computertechnik, mit der künftig die Waren ein- und ausgänge sowie die Nachbestellungen gemanagt werden, das sogenannte geschlossene Warenwirtschaftssystem. „Das muss heute Abend laufen“, drängt Volker Weiß auf den Zeitplan. Nebenbei hat er an diesem Dienstagvormittag auch noch Bewerbungsgespräche zu führen. „Die Zahl der Mitarbeiter wird sich in der Anfangsphase bei etwa 30 einpendeln“, sagt der Chef. Jetzt komme es vor allem auf die Koordination aller finalen Arbeiten und Aufgaben an. „Baulich, technisch und im Sortiment fehlt ja noch einiges. Da haben wir ein straffes Programm. Aber spätestens am 29. November will ich den Laden so weit haben, dass ich sagen kann: Wir sind fertig.“

Demnächst Milch aus dem Automaten

Ein besonderes Angebot werde der Frischmilchautomat sein. Das heißt, Kunden können sich Milch vom Bauern selbst zapfen. Dazu biete dieser Automat auch entsprechende wiederverwendbare Flaschen an. „Das werden wir noch nicht zum 1. Dezember haben, aber die Gespräche laufen.“ Ansonsten sei es auch möglich, regionale Produkte mit aufzunehmen. Inwieweit welche Angebote stattfinden, hänge natürlich auch davon ab, wie sie beim Kunden ankommen. Nicht zuletzt ist es die technische Ausstattung des Marktes selbst, die Weiß als „einzigartig“ in der Region beschreibt. „Es ist ein CO2-neutraler Supermarkt.“ Es gibt keine herkömmliche Heizungsanlage, die mit Öl oder Gas läuft.“ Vielmehr werde der Markt mit der Abwärme der Kälteanlagen geheizt. Auch werde der Außenluft Wärme entzogen, um sie ebenfalls zum Heizen zu nutzen. Darüber hinaus solle auf dem Dach noch eine Photovoltaikanlage installiert werden, um auch den Eigenbedarf an Energie so weit wie möglich selbst zu decken.

Von Björn Wagener

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