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Ostprignitz-Ruppin Neuer Stützpunkt für Hüffermann-Kräne
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuer Stützpunkt für Hüffermann-Kräne
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00:17 30.09.2016
Traglasten bis zu 40 oder auch 60 Tonnen schaffen die in Bückwitz jetzt stationierten Kräne von Hüffermann. Quelle: André Reichel
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Bückwitz

Wer große Fahrzeuge baut, muss sie im Notfall auch bergen können. So schaffte sich die vor über 100 Jahren im niedersächsischen Wildeshausen gegründete Firma Hüffermann-Transportsysteme etwa zur Mitte ihrer Firmengeschichte hin den ersten Kran an. Aus dem zunächst bestehenden Hüffermann-Reparaturbetrieb erwuchs jedoch schnell ein regelrechter Bergungsdienst. Und seit diesen 1960er Jahren erweiterte sich der Fuhrpark derart, dass ein eigenes Unternehmen daraus wurde: der Hüffermann-Krandienst. Diese Autokräne sind an mittlerweile sechs Standorten stationiert.

Der neueste Stützpunkt davon ist zugleich der erste der Firma im Land Brandenburg. Er befindet sich seit Kurzem nur einen Steinwurf entfernt vom heutigen Hauptsitz des Unternehmens Hüffermann-Transportsysteme, das als Hersteller von Lkw-Anhängern einer der größten Arbeitgeber weit und breit ist und in Neustadts Kampehler Straße 10 zu finden ist. Die Adresse des zugehörigen Krandienstes lautet passenderweise Kampehler Straße 2. Diese Nummer gehört jedoch schon zum Nachbarort Bückwitz.

Klimageräte, Windkraftanlagen und Weihnachtsbäume am Haken

„Die ersten größeren Einsätze wurden von dort aus schon gemeistert“, berichtet Daniel Janssen, neben Rolf Hüffermann geschäftsführender Gesellschafter des Krandienstes, dessen Hauptsitz wiederum weiterhin Wildeshausen ist. Die Männer vor Ort in Bückwitz indes heißen Tobias Kolrep und Krasimir Milkovski. Letzterer Kranfahrer stammt aus Bulgarien, er lebt seit einer Weile erst in der Region. Seine Frau arbeitet im Kyritzer Klinikum. „Ein Klavier aus dem sechsten Stock eines Wohnhauses herausheben, so etwas mache ich mit einem Kran“, erzählt der 45-Jährige.

Die Hüffermann-Kräne namens „LTM 1040“ oder „LTF 1060“ leisten natürlich viel mehr. Sie schaffen Traglasten von 40 bis 60 Tonnen. Damit be- und entlädt Milkovski Schwerlasttransporte oder hebt spielerisch tonnenschwere Klimaanlagen auf Hausdächer. Er ist dabei zwischen Berlin und der Ostsee unterwegs und kehrt immer wieder in seinen Hafen Bückwitz zurück. Das Gelände gehörte einst der Telekom.

Krasimir Milkovski beim Einsteigen in seinen Kran. Quelle: André Reichel
Blick ins Cockpit. Quelle: André Reichel

Eine Vielzahl von Aufträgen kommt aus der Windkraftbranche. In der Regel müssen die Masten von Windkraftanlagen mittels zweier Kräne aufgestellt werden. Zum Hüffermann-Dienst gehört dabei aber auch die Vermietung von Arbeitsbühnen, Geländestaplern und selbst Lichtmasten sowie vielen weiteren Geräten, etwa für Großbaustellen. Selbst über einen neu entwickelten Elektrokran für Arbeiten in geschlossenen Hallen verfügt Hüffermann. Erst dieser Tage wurde er auf der IAA, der Internationalen Automobil-Ausstellung in Hannover, präsentiert. Für den Stützpunkt in Bückwitz werden im Januar 2017 auch Steiger erwartet. Eine der Arbeitsbühnen hat einen bis zu 75 Meter langen Ausleger.

Bis dahin hat Krasimir Milkovski noch so manchen Auftrag vor sich, vor allem im November und viel in Berlin. Dort stellt er mit Hilfe des Krans auf etlichen Märkten die Weihnachtsbäume auf.

Von Matthias Anke

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