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Ostprignitz-Ruppin Asyl-Infoabend nur unter Sicherheitsauflagen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Asyl-Infoabend nur unter Sicherheitsauflagen
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23:02 21.10.2015
Per Aushang informierte der Landrat über die Absage der Informationsveranstaltung. Quelle: Mischa Karth
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Rheinsberg

Für die am Dienstagabend abgesagte Einwohnerversammlung in Rheinsberg steht mittlerweile ein neuer Termin fest. Der Landkreis will die Rheinsberger nun am 2. November um 18 Uhr über die Unterbringung von Flüchtlingen im Schloss-Hotel „Deutsches Haus“ informieren. Der Ort für die Veranstaltung steht noch nicht fest.

Sicherheitsbedenken waren der Grund, weshalb die Einwohnerversammlung am Dienstag kurzfristig abgesagt worden war. „Der Landkreis als Veranstalter kann die Sicherheit in der Versammlung und im Umfeld des Versammlungsortes nicht sicherstellen“, hatte Landrat Ralf Reinhardt am Dienstagnachmittag mitgeteilt.

Einlasskontrollen geplant

Um die Sicherheit am 2. November zu gewährleisten, soll ein Ordnerdienst vor Ort sein. Außerdem sollen Einlasskontrollen stattfinden. „Es werden nur Besucher eingelassen, die sich mit einem Dokument als Rheinsberger Einwohner ausweisen können“, war bei der Behörde zu erfahren.

Von der kurzfristigen Absage am Dienstag hatten einige Interessierte erst vor Ort an der Heinrich-Rau-Oberschule erfahren. Nach Schätzungen der Polizei waren 80 bis 100 Menschen gekommen, um sich wie ursprünglich geplant über die Unterbringung von Flüchtlingen zu informieren. Innerhalb von einer halben Stunde hatte sich die Menge dann aber friedlich aufgelöst. Die Beamten hatten vorsorglich ein größeres Aufgebot nach Rheinsberg geschickt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Ortsbeirat will Petition überreichen

Ein Nutzer auf MAZ-Online wertete die Absage unterdessen als „das schlimmste Zeichen, was man als Vertreter des Rechtsstaates überhaupt senden kann! Das ist pure Kapitulation und spielt den rechten Gesinnungsgenossen in die Hände.“

Die Mitglieder des Rheinsberger Ortsbeirates hatten auf der Einwohnerversammlung eine Petition vorstellen wollen. Sie fordern keine weiteren Sammelunterkünfte für Asylbewerber in Rheinsberg, keine weitere Unterbringung von Asylsuchenden in Hotels und Pensionen sowie keine weitere Unterbringung von Asylbewerbern in der historischen Innenstadt. Der Ortsbeirat hatte ein entsprechendes Papier am Montag einstimmig verabschiedet.

Von Mischa Karth

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