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Neuer Weg zum Kyritzer Rosengarten

Stadt will noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen Neuer Weg zum Kyritzer Rosengarten

Die Kyritzer Stadtverordneten haben dem Bau des neuen Weges von der Weberstraße zum Rosengarten mehrheitlich zugestimmt. Allerdings gab es in der Sitzung Meinungsverschiedenheiten über die im Plan vorgeschlagene Gestaltung.

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Hier soll der neue Weg entlangführen.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Noch in diesem Jahr könnten die ersten Fußgänger und Radfahrer auf direktem Weg von der Weberstraße in den Kyritzer Rosengarten gelangen. Die Stadtverordneten haben Mitte der Woche dem Bau des Weges über das Gelände zugestimmt, auf dem einst die Bäckerei Haupt stand. Das Haus war in den vergangenen ­Monaten abgerissen worden.

Während über den neuen Zugang zur Parkanlage an sich in der Versammlung weitgehend Einigkeit herrschte, gab es zur Gestaltung im Detail Meinungsverschiedenheiten. Jürgen Freier (CDU) schlug vor, die geplanten Nebenanlagen (Grünflächen, Sitzgelegenheiten, Sportgeräte) deutlich schlichter zu gestalten als im Entwurf der Planer aus Berlin vorgesehen, und verwies zu Begründung auch auf den zu erwartenden ­Pflegeaufwand.

Während einige Stadtverordnete das ähnlich sahen, riet die amtierende Bauamtsleiterin Angela Schulz, am vorliegenden Gestaltungsvorschlag festzuhalten: „Ich sehe diesen Bereich als nicht unbedeutend an, da er ja direkt an den Rosengarten grenzt.“ Für die Pflege durch den Bauhof ließen sich sicherlich ­Lösungen finden. Neun Stadtverordnete schlossen sich dieser Auffassung an, nur acht stimmten für die Vereinfachung.

Das Gesamtvorhaben erhielt am Ende eine deutlichere Mehrheit: Nur vier der 17 Stadtverordneten stimmten nach der Diskussion dagegen, zwei enthielten sich der Stimme.

Die Stadtverwaltung rechnet für den neuen Parkzugang derzeit mit Kosten von gut 315 000 Euro, von denen 255 000 noch in diesem Jahr fällig würden, der Rest mit der Fertigstellung im nächsten Jahr. Voraussichtlich wird der Aufwand noch etwas steigen, weil die Denkmalschutzbehörde eine deutliche Kennzeichnung der ehemaligen Häuserflucht in der Weberstraße fordert. Kyritz rechnet mit einer ­80-prozentigen Förderung aus Bundes- und Landesmitteln.

Von Alexander Beckmann

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