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Neuer Wirtschaftsförderer an Bord

Wittstock Neuer Wirtschaftsförderer an Bord

Martin Bünning ist der neue Wirtschaftsförderer der Stadt Wittstock. Er löst Dieter Herm ab, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Martin Bünning sieht die „Kooperation aller Partner“ als besonders wichtig an, um die Stadt nach vorn zu bringen.

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Martin Bünning ist der neue Wirtschaftsförderer der Stadt Wittstock.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Martin Bünning ist der künftige Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften in der Stadtverwaltung Wittstock. Er löst in dieser Funktion Dieter Herm ab, der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Der 36-jährige Bünning hat seinen neuen Arbeitsplatz vor einigen Tagen bereits eingenommen. Auf diese Weise findet ein sanfter Wechsel statt, denn Dieter Herm kann seinen Nachfolger noch mehr als zwei Monate lang auf seine neuen Aufgaben vorbereiten.

Der 36-Jährige ist froh, in dieser „positiven Situation" zu sein, die vieles leichter mache, weil das Hintergrundwissen in vielen Vorgängen noch verfügbar sei, wie er sagt.

Die Wirtschaftsförderung ist für ihn kein Neuland

Die Wirtschaftsförderung ist für Bünning allerdings kein Neuland. Er ist von Hause aus Volkswirt, war fünf Jahre lang bei der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB), der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, beschäftigt und hat sich bereits dort vor allem Städten und Regionen mit einer eher berlinfernen Lage gewidmet. In den vergangenen drei Jahren, davon zwei Jahre als Geschäftsführer, war Bünning in einer Tochtergesellschaft der Stadt Hennigsdorf tätig, die sich vor allem um die Förderung der Kooperation der Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten bemühte, die zusammen einen Wachstumskern bilden.

Er kennt also beide Seiten – den Speckgürtel ebenso wie die weiter von der Hauptstadt entfernten Regionen, zu denen auch Wittstock zählt. „Beides kann man schlecht miteinander vergleichen.“

Auch berlinferne Regionen haben Vorteile

Trotz der wirtschaftlichen Stärke der Städte im Berliner Umland sieht Bünning aber auch in der sogenannten Fläche Vorteile – etwa bei der Kooperation und Vernetzung. Bünning: „Da ist es in den berlinfernen Städten leichter, Partner zu finden, die mitmachen wollen. Mir ist es manchmal lieber, mit weniger Akteuren zusammenzuarbeiten, die aber wirklich an einem Strang ziehen, als ein volleres Boot zu haben, das sich schwieriger steuern lässt.“

Die Landesgartenschau 2019 sieht er als „riesige Chance, aber auch große Aufgabe“ an. Er freue sich jedoch auf diese Herausforderung. „Wir werden viele spannende Dinge anpacken.“

Martin Bünning lebt mit seiner Familie nun wieder in der Region Röbel (Mecklenburg-Vorpommern), nachdem er 16 Jahre lang in und um Berlin verbracht hatte.

Von Björn Wagener

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