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Ostprignitz-Ruppin Neues Einkaufszentrum erst im nächsten Jahr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neues Einkaufszentrum erst im nächsten Jahr
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00:32 08.03.2018
Seit Jahresbeginn steht das Einkaufszentrum leer. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

So richtig heraus aus der Vorbereitungsphase ist der Neubau des Einkaufszentrums in der Kyritzer Straße der Jugend noch nicht. Seit Anfang des Jahres sind der Rewe-Markt und die anderen Läden und geräumt. Ursprünglich wollten die Investoren längst den Abriss der alten, vor rund 25 Jahren errichteten Gebäude begonnen haben, so wie sie es bereits seit etwa drei Jahren planen.

Doch bei ihrer Sitzung in der vergangenen Woche mussten sich die Kyritzer Stadtverordneten erneut mit einer rechtlichen Voraussetzung für den Ersatzbau befassen. Diesmal ging es um die Parkplätze.

140 Parkplätzen sollen für das Prignitz-Center reichen

Die Stadt Kyritz hat per Satzung festgelegt, wie viele Pkw-Stellplätze bei der Errichtung von Gebäuden anzulegen sind. Ausschlaggebend sind die Art der Nutzung und die Gebäudefläche.

Im Fall des neuen „Prignitz-Centers“ geht es um gut 5000 Quadratmeter. Laut Satzung wären dafür 255 Stellplätze anzulegen. Doch die gibt das Gelände nicht her. Grund sind zum einen der begrenzte Platz, zum anderen die Anforderungen von Rewe an die Gestaltung der Stellplätze. Zudem soll künftig ein Geh- und Radweg quer über des Gelände in Richtung Bahnhof führen. Laut Projektentwickler Andreas Osterland reicht die Fläche damit nur für 140 Parkplätze. Die hält er angesichts der bisherigen Erfahrungen an anderen Standorten aber für ausreichend.

Investoren beteiligen sich an Haltestellen, Wegen und einem Spielplatz

Die Kyritzer Satzung ermöglicht es Bauherren, für fehlende Stellplätze eine Ablöse zu zahlen. Im vorliegenden Fall wären das 207 000 Euro. Im Namen der Investoren beantragte Andreas Osterland eine Reduzierung auf 36 000 Euro.

Die Investoren leisten ebenfalls Zugeständnisse, wie die Unterstützung beim Bau von zwei Bushaltestellen an der Straße der Jugend, beim erwähnten Geh- und Radweg sowie mit einem Zuschuss für einen Spielplatz im Wohngebiet.

Einer Abweichung von der Stellplatzsatzung wie bei der reduzierten Ablöse müssen die Stadtverordneten zustimmen, was sie nun ohne lange Diskussion taten.

Baugenehmigung ist noch immer nicht erteilt

Damit hat das Vorhaben eine weitere Hürde auf dem Weg zur Baugenehmigung genommen. Wann der Landkreis die erteilt, ist offen. „Ich hoffe, dass wir nach Ostern mit einer Baugenehmigung rechnen können“, sagt Projektentwickler Andreas Osterland. „Dann wollen wir zeitnah mit dem Bau beginnen.“

Damit steht fest, dass die ursprünglich angestrebte Wiedereröffnung des Einkaufszentrums im Dezember 2018 nicht mehr zu schaffen ist, denn für Abriss und Neubau wird ein knappes Jahr veranschlagt. Derzeit erscheint als Termin also eher das Frühjahr 2019 wahrscheinlich.

Von Alexander Beckmann

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