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Ostprignitz-Ruppin Neues Hortproblem in Gildenhall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neues Hortproblem in Gildenhall
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00:18 05.11.2016
Die obere Etage des Hortes in Gildenhall ist schon seit Jahren gesperrt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Wie die dringend notwendige Sanierung des Hortes in Gildenhall finanziert wird, das hat das Neuruppiner Rathaus inzwischen geklärt. Offen ist jedoch, wo während der Zeit der Bauarbeiten die rund 100 Kinder betreut werden sollen.

Am liebsten wäre es dem Rathaus, wenn die Mädchen und Jungen in der benachbarten Grundschule unterkommen könnten. Die Stadtverwaltung hat deshalb einen entsprechenden Antrag an das Potsdamer Bildungsministerium gestellt. Denn der Platz in der Gildenhaller Schule ist knapp. Ob die laut Kitagesetz vorgeschriebene Mindestfläche von 3,5 Quadratmetern, die jedem Kind zustehen, eingehalten werden kann, ist fraglich. „Das wird knapp“, räumte selbst Sozialamtsleiter Maik Buschmann am Dienstagabend beim Sozialausschuss ein. Das Rathaus hat deshalb schon einen Plan B in der Tasche. Sollte das Bildungsministerium den Antrag aus Neuruppin nicht genehmigen, sollen die Hortkinder aus der 3. und 4. Klasse zur Fontaneschule gebracht und dort betreut werden.

Bildungsministerium prüft den Neuruppiner Antrag

Ob diese Variante zum Zug kommen wird, ist unklar. Derzeit prüft das Bildungsministerium noch den am 19. Oktober eingegangenen Antrag, alle Gildenhaller Hortkinder in der Schule betreuen zu können. Die Prüfung wird wohl auch noch etwas dauern. Denn beteiligt werden daran ebenfalls mehrere Ämter, wie etwa die Bauaufsicht und das Gesundheitsamt, sagte am Mittwoch Antje Grabley, Sprecherin des Bildungsministeriums in Potsdam. Die Unterlagen dieser Behörden stehen noch aus. Hinzu kommt, dass das Bildungsministerium einen Vor-Ort-Termin plant, damit sich Experten die fraglichen Räume für den Hortbetrieb in der Schule selbst ansehen können. Angesichts der noch offenen Fragen „ist es derzeit nicht absehbar, wann über den Antrag entschieden werden kann“, sagte Grabley. Die Stadt muss also auf beide Situationen vorbereitet sein.

Stadt setzt auf 70-prozentige Förderung

Klar ist, dass die Fontanestadt die Sanierung des Hortes ohne ein Darlehen stemmen wird. Vielmehr rechnet Kämmerer Willi Göbke mit einer bis zu 70-prozentigen Förderung für das mehr als 1,2 Millionen Euro teure Projekt. Den Eigenanteil will die Stadt zum großen Teil durch den Verkauf von Flächen im Seetorviertel aufbringen. Dort sollen in den nächsten Jahren Wohnungen für bis zu 500 Menschen entstehen (die MAZ berichtete).

Der Hort am See in Gildenhall gilt als der mit Abstand marodeste in Neuruppin. Weil die obere Etage baupolizeilich gesperrt ist, kann die Einrichtung nur dank einer Ausnahmegenehmigung mit bis zu 100 Kindern betrieben werden. Beim jetzigen Zustand liegt die normale Kapazität eigentlich bei 60 Plätzen. Das Land hatte gedroht, die Ausnahmegenehmigung zurückzunehmen, wenn der Hort nicht saniert wird. Das hätte auch das Aus für die Grundschule bedeutet.

Bereits vor einem Jahr protestierten Kinder und Eltern in der Neuruppiner Stadtverordnetenversammlung dafür, dass der Hort in Gildenhall endlich saniert wird. Quelle: Reyk Grunow

Von Andreas Vogel

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