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Neues Licht für die eine Hälfte für Mechow

Investitionen Neues Licht für die eine Hälfte für Mechow

Mittlerweile mehr als 30 Jahre alte Laternen, die noch über Oberleitungen mit Strom versorgt werden, sollen in dem Kyritzer Dorf Mechow verschwinden. Weil die Anlieger aber den Bau einer neuen Straßenbeleuchtung zu einem nicht unerheblichen Teil mitfinanzieren müssen, gibt es laut Ortsvorsteherin Petra Höger bereits „eine heiße Diskussion“.

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Ein in der Region mittlerweile seltener Anblick: Holz- und Betonmasten flankieren noch immer die Hauptstraße des einen Teils von Mechow.

Quelle: Matthias Anke

Mechow. Als Kulisse für einen schönen alten Film würde die Hauptstraße von Mechow südwestlich der Bundesstraße 5 derzeit noch prima taugen. Doch bereits Ende dieses Jahres könnten die vielen Strommasten, die dort alle Straßenlaternen überirdisch miteinander verbinden, schon verschwunden sein. Und eine neue Straßenbeleuchtung würde folgen. Zumindest aber die Planung soll beginnen. Darüber wurden die Einwohner dieses Kyritzer Stadtteils in der zurückliegenden Woche bei einer ersten Infoveranstaltung im Rathaus unterrichtet.

Sie erfuhren, dass bei einigen Masten, von denen viele nicht mal aus Beton, sondern schlicht nur aus Holz bestehen, die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Aus dem Jahr 1985 stammend und damit nun über 30 Jahre alt, sei es an der Zeit für neue Laternen. Zudem anfällig für Sturm und Blitzschlag, solle das Kabel nun lieber in die Erde gelegt werden.

Viele Kinder laufen zum Bus, das Straßenlicht muss daher funktionieren

Wie die Kyritzer Bauamtsleiterin Angela Schulz der MAZ erklärte, würden es zwar insgesamt nicht mehr als 20 Lichtpunkte sein, die dort aufgestellt werden sollen. Doch die Kosten dafür müssten die Anlieger zu einem nicht unerheblichen Teil mittragen, wie es die Beitragssatzung der Stadt nun mal vorsehe. Doch noch sei nicht vollends geklärt, ob nicht doch andere Lösungen gefunden werden können, sagte Angela Schulz.

Wie Mechows Ortsvorsteherin Petra Höger berichtet, gibt es wegen der bevorstehenden Beiträge dennoch bereits „eine heiße Diskussion“. Denn es ist nicht unbedingt die kürzere Seite dieses Straßendorfes, doch es die mit den wenigsten Gehöften in Mechow. Weil aber auch dort etliche Kinder bis zum Bus laufen würden, sei eine vernünftige Straßenbeleuchtung notwendig. Sie dürfe nicht weiterhin dauernd ausfallen.

Für die andere, dichter besiedelte Seite Mechows indes gibt es keine Pläne, die Laternen zu erneuern, wie Angela Schulz bekräftigt. Dort liegen die Kabel schließlich längst in der Erde. Allerdings sind augenscheinlich auch diese Lampen nicht mehr die besten Exemplare. Vereinzelt wurden sie zwar bereits erneuert. Bei den allermeisten jedoch blättert gnadenlos der Rost.

Von Matthias Anke

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