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Neues Projekt im Visier

Wittstock Neues Projekt im Visier

Die städtische Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) hat ihr nächstes Sanierungsprojekt im Visier: Diesmal geht es um vier Grundstücke in der Wittstocker Heiligegeiststraße/Ecke Am Rosenwinkel. Sie sind mit drei maroden Häusern bebaut. Indes geht die Sanierung der ehemaligen Tuchfabrik Am Rosenwinkel ihrem Finale entgegen.

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Diese Häuserecke soll neu gestaltet werden.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Die Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) geht ihrem nächsten großen Sanierungsprojekt entgegen. Diesmal stehen vier Grundstücke in der Wittstocker Heiligegeiststraße/Ecke Am Rosenwinkel im Mittelpunkt. Sie sind mit drei maroden Häusern bebaut. Das Eckgrundstück ist eine Freifläche. „Das gesamte Ensemble ist bereits von der Stadt Wittstock erworben worden“, nennt GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther die Voraussetzung, um dort tätig zu werden.

Entwicklung auf dem Prüfstand

Jetzt werde geprüft, wie die Entwicklung dieses Bereiches künftig aussehen soll, das heißt, ob ausschließlich saniert wird oder auch ein Neubau in Frage käme. Noch sei es zu früh, um dazu ins Detail zu gehen, berichtet Hans-Jörg-Löther. Als sicher gelte lediglich, dass dort Wohnungen entstehen werden. Das Vorhaben sei Bestandteil eines Kooperationsvertrages zwischen der Stadt und der GWV mit dem Infrastrukturministerium. Die Stadt verpflichtet sich zu weitreichenden Erneuerungsmaßnahmen, das Ministerium sichert eine Förderung von insgesamt rund 20 Millionen Euro zu. Größtes Projekt ist dabei die Umgestaltung des Wohngebietes Röbeler Vorstadt, aber eben nicht das einzige.

Wohnungen in alter Tuchfabrik bereits vergeben

Während an der Ecke Am Rosenwinkel an einer Straßenseite also ein neues gefördertes Vorhaben auf den Weg gebracht wird, geht ein anderes direkt gegenüber seiner finalen Sanierungsphase entgegen: Die alte Tuchfabrik soll bis zum 1. Januar 2017 komplett bezogen sein. Die 21 neuen Wohnungen, die dort auf 1550 Quadratmetern Fläche geschaffen werden, seien von den

Die alte Tuchfabrik ist noch eingerüstet

Die alte Tuchfabrik ist noch eingerüstet.

Quelle: Björn Wagener

potenziellen künftigen Mietern bereits besichtigt worden. „Die Wohnungen sind in wesentlichen Teilen vergeben, auch wenn natürlich immer noch Verschiebungen möglich sind“, sagt der GWV-Chef. Im November oder Dezember solle eine öffentliche Präsentation des umgebauten Fabrikgebäudes stattfinden. Die zunächst anvisierten Kosten in Höhe von 4,4 Millionen Euro, die zu einem großen Teil mit Städtebaufördermitteln bezuschusst worden seien, hätten letztlich zwar nicht ausgereicht, „aber wir sind bei den Mehrkosten weit unter den üblichen Steigerungsraten von 30 bis 40 Prozent geblieben“, so Löther. Als Grund für die höhere Endrechnung nennt er die schlechte Qualität des Mauerwerks und Probleme mit der Gründung und des Fundamentes. Die Erbauer hätten Feldsteine in der Mitte des Gebäudes platziert, was die Errichtung des Treppenhauses erschwert habe.

Wenn die Tuchfabrik zum Wohnhaus geworden ist, werden rund vier Jahre Arbeit ihr Ziel erreicht haben – inklusive Vorbereitung und Planung. Eine Baustelle ist das geschichtsträchtige Haus seit März vergangenen Jahres.

Von Björn Wagener

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