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Neunte Auflage von „Rudern gegen Krebs“

Neuruppin Neunte Auflage von „Rudern gegen Krebs“

Am Samstag, 3. September, ist es wieder soweit: Dann wird auf dem Ruppiner See zum neunten Mal für einen guten Zweck gerudert. Obwohl sich in diesem Jahr ein paar weniger Teams als noch 2015 zur Benefiz-Regatta angemeldet haben, sind die Veranstalter guter Dinge. Mit einer Veränderung im Ablauf passen sie sich den Bedürfnissen der Teams an.

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Der Erlös der Benefiz-Regatta wird zur Unterstützung des Projekts „Sport und Krebs“ eingesetzt, das im Rehazentrum Alte Schwimmhalle angeboten wird.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In genau einer Woche ist es soweit: Am Sonnabend, 3. September, steigen Ruderer und Nicht-Ruderer wie jedes Jahr für einen guten Zweck in die Boote und kämpfen vor dem Neuruppiner Bollwerk um Medaillen. Die Regatta „Rudern gegen Krebs“ wird zum neunten Mal von der Stiftung „Leben mit Krebs“ in Zusammenarbeit mit dem Onkologischen Schwerpunkt Brandenburg/Nordwest und dem Neuruppiner Ruderclub (NRC) organisiert.

„Insgesamt haben sich 74 Teams zum Rudern angemeldet“, berichtet Antje Schulz, Präsidentin des Neuruppiner Ruderclubs. „Das sind zwar etwas weniger als im Vorjahr, aber wir sind dennoch sehr zufrieden, weil wir ja das Einschulungswochenende erwischt und daher mit noch weniger Anmeldungen gerechnet haben.“ Wenn es im kommenden Jahr zur zehnten Regatta wieder ein paar mehr Teams seien, würde das den Verein aber natürlich freuen, sagt Schulz.

Trotz Startgebühr wieder viele Schülerboote dabei

Unter den Anmeldungen sind in diesem Jahr fünf Patiententeams und sechs Schulteams. „Das freut uns natürlich sehr, dass sich trotz der Tatsache, dass die Schülerboote nun auch eine Startgebühr zahlen müssen, doch so viele angemeldet haben“, sagt die Vereinspräsidentin. „Wahrscheinlich haben sie so viel Spaß daran, dass viele Sponsoren oder auch die Eltern eingesprungen sind.“

Schülerboote mussten in den vergangen Jahren kein Startgeld zahlen. Jetzt werden 150 Euro pro Boot fällig, die Hälfte der regulär veranschlagten Startgebühr. Das Training mit den Kindern sei dem Verein in den vergangen Jahren zunehmend über den Kopf gewachsen, hatte Schulz seinerzeit bekannt (die MAZ berichtete). Um dem Aufwand der Ruderclubs – die das Training der vielen Mannschaften absichern – gerecht zu werden, sei in dem Startgeld nun eine Gebühr für drei Trainingseinheiten enthalten, sagt Schulz.

Neben dem Startgeld für die Schülerboote gibt es bei der Benefiz-Regatta in diesem Jahr noch eine weitere Neuerung. Zu den regulären Finaldurchläufen – drei Mal nach Alter gestaffelt und ein Frauen-Finale – kommt ein Sport-Finale. Damit wollen die Veranstalter der Tatsache gerecht werden, dass Profis neben Laien antreten. Die besten sechs Teams haben so die Möglichkeit, noch mal im Sport-Finale gegeneinander anzutreten.

Training geht jetzt in die heiße Phase

„Jedes Team sollte mindestens drei Mal zusammen trainiert haben“, sagt Antje Schulz. Jeden Tag wurde daher zu drei verschiedenen Zeiten ein Training angeboten. Dieses sichern die Mitglieder des NRC und des Alt Ruppiner Ruderclubs ab. In der kommenden Woche gehe das Training in die heiße Phase, sagt Antje Schulz.

Der Erlös der Regatta wird erneut zur Unterstützung des Projekts „Sport und Krebs“ eingesetzt, das seit 2011 im Rehazentrum Alte Schwimmhalle angeboten wird. „Rudern gegen Krebs“ wird in Neuruppin seit 2008 ausgetragen. Im vergangenen Jahr hatten sich 94  Teams an der Benefiz-Regatta beteiligt.

Von Josephine Mühln

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