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Neuruppin: Alt und Jung feiern zusammen

Sommerfest der Neuruppiner WBG Neuruppin: Alt und Jung feiern zusammen

Mehr als 350 Besucher strömen zum Sommerfest der Neuruppiner WBG. Die Wohnungsbaugenossenschaft plant ein generationsübergreifendes Wohnprojekt am alten Paulianer Bahnhof in Neuruppin.

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Die Estaruppin Zirkus AG zeigte sich bunt und artistisch.

Quelle: Stoffers

Neuruppin. Die Neuruppiner Wohnungsbaugenossenschaft „Karl Friedrich Schinkel“ (WBG) feierte am Sonnabend mit mehr als 350 Besuchern ein buntes Sommerfest. Rund um die Geschäftsräume der WBG an der Anna-Hausen-Straße in Neuruppin ging es hoch her. Den Besuchern bot sich ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm mit Chorgesängen, kostenlosen Kremserfahrten, kulinarischen Leckerbissen und musikalischer Untermalung.

Solidarisch: Spenden für den Neuruppiner Kanuverein

Der Erlös aus dem Kuchenbasar wurde in diesem Jahr dem Neuruppiner Kanuverein gespendet – 60 Kuchen waren es an der Zahl. Frank Birkholz konnte sich zudem über eine Spende von 300 Euro freuen – und machte den Zuschauern seinen Sport anhand eines mitgebrachten Ruderergometers schmackhaft. „Wozu Kanufahren gut ist? Damit wieder ein Stück Kuchen von der Hüfte runterkommt“, sagte der Vorsitzende des Vereins.

Rund 15 Kinder und Jugendliche der Estaruppin Zirkus AG zeigten den Zuschauern artistische Einlagen – angefangen vom Balancieren auf einem großen Gummiball, über Einradfahren bis hin zum Jonglieren. Für humorvolle und tänzerische Unterhaltung waren die Mitglieder des Neuruppiner Carnevals Club (NCC) angetreten. „Mit Kreide dürfen sie jetzt nur noch dann auf der Straße malen, wenn der Bürgermeister dabei ist“, scherzte Konrad Wendorf vom NCC. Musikalische Unterhaltung lieferte das Duo Jive.

Wo Jung und Alt zusammen wohnen und leben

Die WBG nutzte das Sommerfest, um sein neues Modellprojekt „WoMeNa“ vorzustellen – Wohnen, Menschen und Natur stehen dabei im Vordergrund. Der erste Spatenstich soll 2017 erfolgen. Im Bereich des alten Paulinauer Bahnhofs wird das neue rund 20 000 Quadratmeter große Wohngebiet „An der Pauline“ entstehen. Insgesamt sollen im Verlauf von sechs Jahren etwa 100 barrierefreie Wohnungen entstehen. Spielplätze, Gartenanlagen, ein Gemeinschaftshaus mit integriertem Regionalladen und Gastrobereich sowie ein Wohnkomplex für Pflegebedürftige sind geplant.

„Der Mensch steht im Mittelpunkt, es geht um Leben und Wohnen. Der zunehmenden Vereinsamung gerade älterer Menschen wollen wir mit diesem Projekt entgegenwirken“, sagt Projektleiter Heiko Weißenfels.

„Geht es nach uns, sollen Jung und Alt wieder näher zusammenrücken und Verknüpfungspunkte finden“, sagt Frank Borchert. „So wie es früher üblich war.“ Für den Vorsitzenden der WBG ist das Projekt zukunftsweisend. „Wir haben als Genossenschaft eine besondere Verpflichtung unseren Mietern gegenüber. Deshalb gehen wir den Weg hin zu mehr Zivilgesellschaft und Naturschutz.“ Interessenten dieser Wohnform können sich aktiv in die Planungen miteinbringen. So möchte die WBG die Idee von Individualität, Gemeinschaftsbildung und dem „Wir-Gefühl“ schaffen.

Kontakt: Wohnungsbaugenossenschaft Neuruppin „Karl Friedrich Schinkel Tel.  03391/8 40 10.

Von Jan Philipp Stoffers

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