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Neuruppin: CDU hat einen neuen Chef

Wechsel an der Spitze Neuruppin: CDU hat einen neuen Chef

Michael Gayck (49) ist neuer CDU-Stadtchef in Neuruppin. Der Diplom-Pädagoge und Soldat wurde am Mittwochabend mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger von Heinz Stawitzki gewählt. Der 64-Jährige hatte den Stadtverband seit 2007 geleitet und trat nicht wieder an. Einen Gegenkandidaten zu Gayck, der aus Hamburg stammt, gab es nicht.

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Michael Gayck ist Neuruppins neuer CDU-Stadtchef.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Michael Gayck ist der neue Chef des Neuruppiner CDU-Stadtverbandes. Wie erwartet wurde der 49-Jährige am Mittwochabend im Tempelgarten mit übergroßer Mehrheit gewählt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Zu seinen Stellvertretern wurden der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der Neuruppiner Jürgen Apelt sowie Michael Peter, der Ortsvorsteher von Gühlen-Glienicke, gewählt.

Gayck übernimmt das Amt von Heinz Stawitzki (64), der seit 2007 Neuruppins CDU-Stadtchef war. Stawitzki trat nicht mehr an. Gayck ist Diplom-Pädagoge und Soldat. Er stammt aus Hamburg und lebt seit 1995 in der Region – erst in Wittstock, seit 2006 mit seiner Frau und den zwei Kindern in Neuruppin. In die CDU ist Gayck vor sechs Jahren eingetreten. Seitdem ist er auch im Vorstand des Neuruppiner Stadtverbandes. Er arbeitet im Planungsamt der Bundeswehr in Köpenick und versteht sich als Konservativer. Dabei engagiert er sich vor allem für Bildung, Jugend und Sport. Michael Gayck, der seit dem vergangenen Jahr Stadtverordneter ist, wollte im Herbst für die CDU auch in den Landtag einziehen. Das scheiterte jedoch. Mit 4226 Stimmen konnte er das Ergebnis für die CDU zwar um gut zwei Prozent verbessern. Aber an Gerd Klier (Linke/4456 Stimmen) und an Ulrike Liedtke (SPD/7484) kam der CDU-Mann nicht heran. Die Rheinsbergerin Liedtke zog in den Landtag.

Gayck will die „gute Arbeit“ seines Vorgängers Stawitzki fortsetzen. Der Neuruppiner CDU-Stadtverband hat aktuell 43 Mitglieder. Zum Vergleich: Neuruppins SPD-Ortsverband zählt 76 Genossen.

Von Andreas Vogel

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