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Neuruppin: Die Müllgebühr sinkt

Frohe Kunde zum Jahresende Neuruppin: Die Müllgebühr sinkt

Erst sollte die Müllgebühr im nächsten Jahr in Ostprignitz-Ruppin durch die kreisweite Einführung der Biotonne auf freiwilliger Basis leicht steigen. Jetzt sinkt sie im Schnitt sogar um sechs Prozent. Auch deshalb hofft der Landkreis, dass die Akzeptanz der Biotonne zunimmt.

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Auch für Laub soll die Biotonne da sein.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Trotz der kreisweiten Einführung der Biotonnen auf freiwilliger Basis werden im nächsten Jahr die Müllgebühren in Ostprignitz-Ruppin im Schnitt um sechs Prozent sinken. Allerdings sinkt die Ersparnis, je öfter die Abfalltonne geleert wird, sagte am Donnerstag Myga Chrzanowski, Sachgebietsleiterin Abfallwirtschaft bei der Kreisverwaltung. Denn während die Behälteranschlussgebühr mit der ab Januar gültigen Satzung gesenkt wird und der Grundbetrag je Tonne steigt, bleibt die Leerungsgebühr nahezu gleich.

Unterm Strich werden für eine 120-Liter-Restmülltonne ab nächstem Jahr bei vier Leerungen nur noch 116,27 Euro fällig, bisher sind es 123,41 Euro. Bei der 60-Liter-Tonne und vier Leerungen sparen Haushalte 3,50 Euro im Jahr, bei der 240-Liter-Tonne und vier Leerungen sind es gut 14 Euro.

Wer Mischabfälle selbst abfährt, kann sparen

Gesenkt werden zum nächsten Jahr ebenfalls die Gebühren für diejenigen, die ihre sogenannten gemischten Siedlungsabfälle direkt zu einer der drei Umladestationen im Landkreis fahren. Müssen bisher fast 143 Euro je Tonne berappt werden, sind es ab Januar nur noch 128 Euro. Und es gibt eine weitere Änderung: Ab nächstem Jahr gilt für Kleinanlieferer von Siedlungsabfall an den Umladestationen nur noch eine Pauschale bis 100 Kilo. Alles, was schwerer ist, wird künftig gewogen und extra berechnet. Bis Jahresende gilt die Pauschale weiterhin bis 250 Kilo. Sie beträgt je nach Abfallart zwischen zwei und 20 Euro.

Mit Briefen soll für die Biotonne geworben werden

Um die Nachfrage nach den Biotonnen zu erhöhen, will sich der Kreis in den nächsten Tagen mit einem Schreiben direkt an die Hauseigentümer wenden, die noch keine braune Tonne haben. Ein Vorteil der Biotonne sei, dass dafür weder eine Behälteranschlussgebühr noch ein Grundbetrag anfällt, so Chrzanowski. Bezahlt werden müssen lediglich die Leerungen. Diese kosten für die 120-Liter-Tonne 4,58 Euro je Leerung. Entsorgt werden können in der braunen Tonne nicht allein Essensreste, sondern ebenfalls Laub, Rasen- und Heckenschnitt sowie Holzkohle.

Die Verwaltung bereitet sich zudem auf das Umstellen der bisher gut 1500 Biotonnen in der Region vor. Diese gibt es bislang als 60-, 80- und 120-Liter-Behältnis. Künftig soll es nur noch 120-Liter-Biotonnen geben, die mit einem extra Filter im Deckel sowie einer Gummilippe am Deckel ausgestattet sind. Das soll gegen Geruchsbelästigung schützen (die MAZ berichtete). Die Tonnen werden vermutlich aber erst im März oder April gewechselt.

Von Andreas Vogel

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